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in ihr claſſiſch zu ſeyn; ſonſt wuͤßte ich nicht, daß ſie irgend anderwerts einen betraͤchtlichen Nutzen haͤtte. Und hierin finde ich auch die Urſache, weswegen dogmatiſche Philo⸗ ſophen, die die Quellen metaphyſiſcher Urtheile immer nur in der Metaphyſik ſelbſt, nicht aber auſſer ihr, in den rei⸗ nen Vernunftgeſetzen uͤberhaupt, ſuchten, dieſe Eintheilung, die ſich von ſelbſt darzubieten ſcheint, vernachlaͤſſigten, und wie der beruͤhmte Wolf, oder der ſeinen Fußtapfen folgende ſcharfſfinnige Baumgarten den Beweis von dem Satze des zureichenden Grundes, der offenbar ſynthetiſch iſt, im Satze des Widerſpruchs ſuchen konten. Dagegen treffe ich ſchon in Lock's Verſuchen uͤber den wenſchlichen Verſtand einen Wint zu dieſer Eintheilung as. Denn im vierten Buch, dem dritten Hauptſtuͤck g. 9 u. f. nach⸗ dem er ſchon vorher von der verſchiedenen Verknuͤpfung der Vorſtellungen in Urtheilen und deren Quellen geredet hatte, wovon er die eine in der Identitaͤt oder Widerſpruch ſetzt(analytiſche Urtheile), die andere aber in der Exiſtenz der Vorſtellungen in einem Subject(ſynthetiſche Urtheile), ſo geſteht er§. 10, daß unſere Erkentniß(a priori) von der letztern ſehr enge und beynahe gar nichts ſey. Allein es herrſcht in dem, was er von dieſer Art der Erkentniß ſagt, ſo wenig beſtimmtes und auf Regeln gebrachtes, daß man ſich nicht wundern darf, wenn niemand, ſonder⸗ lich nicht einmal Hume, Anlaß daher genommen hat, uͤber Saͤtze dieſer Art Betrachtungen anzuſtellen. Denn dergleichen allgemeine und dennoch beſtimmte Principien


