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— 25 ben, welchen ſie wollen, oder auch ihrer logiſchen Form nach, beſchaffen ſeyn wie ſie wollen, ſo giebt es doch einen Unterſchied derſelben, dem Inhalte nach, vermoͤge deſſen ſie entweder blos erlaͤuternd ſind, und zum Inhalte der Erkentniß nichts hinzuthun, oder erweiternd, und die gegebene Erkentniß vergroͤßern; die erſtern werden analyti⸗ ſche, die zweyten ſynthetiſche Urtheile genannt werden koͤnnen.
Analytiſche Urtheile ſagen im Praͤdicate nichts, als das, was im Begriſſe des Subjects ſchon wirklich, ob⸗ gleich nicht ſo klar und mit gleichem Bewußtſeyn gedacht war. Wenn ich ſage: alle Koͤrper ſind ausgedehnt, ſo habe ich meinen Begrif vom Koͤrper nicht im mindeſten er⸗ weitert, ſondern ihn nur aufgeloͤſet, indem die Ausdeh⸗ nung von jenem Begriffe ſchon vor dem Urtheile, obgleich nicht ausdruͤcklich geſagt, dennoch wirklich gedacht war; das Urtheil iſt alſo analytiſch. Dagegen enthaͤlt der Satz: einige Koͤrper ſind ſchwer, etwas im Praͤdicate, was in dem allgemeinen Begriffe vom Koͤrper nicht wirklich gedacht wird, er vergroͤſſert alſo meine Erkentniß, indem er zu meinem Begriffe etwas hinzuthut, und muß daher ein ſynthetiſches Urtheil heiſſen.
b) Das gemeinſchaftliche Princip aller analytiſchen
Urtheile iſt der Satz des Widerſpruchs.
Alle analytiſche Urtheile beruhen gaͤnzlich auf dem Satze des Widerſpruchs, und ſind ihrer Natur nach Er⸗
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