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es gegen die uͤbrige in der Vernunft ſelbſt ſteht, und, wie bey dem Gliederbau eines organiſirten Koͤrpers, der Zweck jedes Gliedes nur aus dem vollſtaͤndigen Begriff des Ganzen abgeleitet werden kan. Daher kan man von einer ſolchen Critik ſagen, daß ſie nie⸗ mals zuverlaͤßig ſey, wenn ſie nicht ganz, und bis auf die mindeſten Elemente der reinen Vernunft voll— endet iſt, und daß man von der Sphaͤre dieſes Ver⸗ moͤgens entweder alles, oder nichts beſtimmen und ausmachen muͤſſe.
Ob aber gleich ein bloſſer Plan, der vor der Critik der reinen Vernunft vorhergehen moͤchte, un⸗ verſtaͤndlich, unzuverlaͤſſig und unnuͤtze ſeyn wuͤrde, ſo iſt er dagegen um deſto nuͤtzlicher, wenn er darauf folgt. Denn dadurch wird man in den Stand ge— ſetzt, das Ganze zu uͤberſehen, die Hauptpuncte, wor⸗ auf es bey dieſer Wiſſenſchaft ankommt, ſtuͤckweiſe zu pruͤfen, und manches dem Vortrage nach beſſer einzurichten, als es in der erſten Ausfertigung des Werks geſchehen konte.
Hier iſt nun ein ſolcher Plan, nach vollende⸗ tem Werke, der nunmehr nach analytiſcher Me⸗ thode angelegt ſeyn darf, da das Werk ſelbſt durch⸗
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