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Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können / von Immanuel Kant
Entstehung
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Wirkung bey weitem nicht der einzige ſey, durch den der Verſtand a priori ſich Verknuͤpfungen der Dinge denkt, vielmehr, daß Metaphyſik ganz und gar daraus beſtehe. Ich ſuchte mich ihrer Zahl zu verſt⸗ chern, und, da dieſes mir nach Wunſch, naͤmlich aus einem einzigen Princip, gelungen war, ſo ging ich an die Deduction dieſer Begriffe, von denen ich nun⸗ mehr verſichert war, daß ſie nicht, wie Hume be⸗ ſorgt hatte, von der Erfahrung abgeleitet, ſondern aus dem reinen Verſtande entſprungen ſeyn. Dieſe Deduction, die meinem ſcharfſinnigen Vorgaͤnger un⸗ moͤglich ſchien; die niemand auſſer ihm ſich auch nur hatte einfallen laſſen, obgleich jedermann ſich der Be⸗ griffe getroſt bediente, ohne zu fragen, worauf ſich denn ihre objective Guͤltigkeit gruͤnde, dieſe, ſage ich, war das ſchwerſte, das jemals zum Behuf der Me⸗ taphyſik unternommen werden konte, und was noch das Schlimmſte dabey iſt, ſo konte mir Metaphyſik, ſo viel davon nur irgendwo vorhanden iſt, hiebey auch nicht die mindeſte Huͤlfe leiſten, weil jene Deduction zuerſt die Moͤglichkeit einer Metaphyſik ausmachen ſoll. Da es mir nun mit der Aufloͤſung des Humi⸗ ſchen Problems nicht blos in einem beſondern Falle, ſondern in Abſicht auf das ganze Vermoͤgen der rei⸗ nen Vernunft gelungen war: ſo konnte ich ſichere, ob⸗

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