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Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können / von Immanuel Kant
Entstehung
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ſubtilen Erfindungen neuerer Zeiten, dabey es der ar Eff ſchaalſte Schwaͤtzer mit den gruͤndlichſten Kopfe ge⸗ diſ ab troſt aufnehmen, und es mit ihm aushalten kan. fan 1 So lange aber noch ein kleiner Reſt von Einſicht da wo di iſt, wird man ſich wohl huͤten, dieſe Nothhuͤlfe zu er⸗ ¹rend g greifen. Und, beym Lichte beſehen, iſt dieſe Appella⸗ äl tion nichts anders, als eine Berufung auf das Ur⸗ 6 theil der Menge; ein Zuklatſchen, uͤber das der Phi Dune we loſoph erroͤthet, der populaire Witzling aber trium⸗ mn zurſ phirt und trotzig thut. Ich ſollte aber doch denken, anni Hume habe auf einen geſunden Verſtand eben ſo pajloſeye wohl Anſpruch machen koͤnnen, als Beattie, und wan noch uͤberdem auf das, was dieſer gewiß nicht beſaß, Gehor

naͤmlich, eine critiſche Vernunft, die den gemeinen b ſein A

Verſtand in Schranken haͤlt, damit er ſich nicht in V nur uf

Speculationen verſteige, oder, wenn blos von dieſen Ganz in

die Rede iſt, nichts zu entſcheiden begehre, weil er km. A ſich uͤber ſeine Grundſaͤtze nicht zu rechtfertigen ver V nict aus ſteht; denn nur ſo allein wird er ein geſunder Ver⸗ andenr ſtand bleiben. Meiſſel und Schlaͤgel koͤnnen ganz furgiis wohl dazu dienen, ein Stuͤck Zimmerholz zu bearbei⸗ ſchatſie ten, aber zum Kupferſtechen muß man die Radierna⸗ I dieſes di del brauchen. So ſind geſunder Verſtand ſowol, als V Ii ſpeculativer, beyde, aber jeder in ſeiners Art brauch⸗ inwurf bar: jener, wenn es auf Urtheile ankommt, die in der

der