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Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können / von Immanuel Kant
Entstehung
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rug, bald

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guͤn⸗ nden em⸗ ſeine uletzt lten, men, ügkeit asjeni⸗ in den ſerung bleb, ie Fta⸗ uchbar, unent⸗ nals in ernunft eiſe, d⸗ zahrhel, hbarkeit fahrung

ein⸗

eingeſchraͤnkt ſey: hieruͤber erwartete Hume Eroͤffnung. Es war ja nur die Rede von dem Urſprunge dieſes Begriſs, nicht von der Unentbehrlichkeit deſſelben im Gebrauche: waͤre jenes nur ausgemittelt, ſo wuͤrde es ſich wegen der Bedingungen ſeines Gebrauches, und des Umfangs, in welchem er guͤltig ſeyn kan, ſchon von ſelbſt gegeben haben. G Die Gegner des beruͤhmten Mannes haͤtten aber, um der Aufgabe ein Gnuͤge zu thun, ſehr tief in die Natur der Vernunft, ſo fern ſie blos mit reinem Den⸗ ken beſchaͤftigt iſt, hineindringen muͤſſen, welches ih⸗ nen ungelegen war. Sie erfanden daher ein beque⸗ meres Mittel, ohne alle Einſicht trotzig zu thun, naͤm⸗ lich, die Berufung auf den gemeinen Menſchen⸗ verſtand. In der That iſts eine groſſe Gabe des Himmels, einen geraden(oder, wie man es neuer⸗ lich benannt hat, ſchlichten) Menſchenverſtand zu beſitzen. Aber man muß ihn durch Thaten beweiſen, durch das Ueberlegte und Vernuͤnftige, was man denkt und ſagt, nicht aber dadurch, daß, wenn man nichts Kluges zu ſeiner Rechtfertigung vorzubringen weiß, man ſich auf ihn, als ein Orakel beruft. Wenn Einſicht und Wiſſenſchaft auf die Neige ge hen, alsdenn und nicht eher, ſich auf den gemeinen Menſchenverſtand zu berufen, das iſt eine von den ſub⸗