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Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können / von Immanuel Kant
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die Aufgabe, in dem Sinne, wie er ſie vortrug, wo moͤglich, gluͤcklicher aufzuloͤſen, woraus denn bald eine gaͤnzliche Reform der Wiſſenſchaft haͤtte entſprin⸗ gen muͤſſen.

Allein das der Metaphyſik von je her unguͤn⸗ ſtige Schickſal wollte, daß er von keinem verſtanden wuͤrde. Man kan es, ohne eine gewiſſe Pein zu em⸗ pfinden, nicht anſehen, wie ſo ganz und gar ſeine Gegner Reid, Oswald, Beattie, und zuletzt noch Prieſtley, den Punct ſeiner Aufgabe verfehlten, und indem ſie immer das als zugeſtanden annahmen, was er eben bezweifelte, dagegen aber mit Heftigkeit und mehrentheils mit groſſer Unbeſcheidenheit dasjeni⸗ ge bewieſen, was ihm niemals zu bezweifeln in den Sinn gekommen war, ſeinen Wink zur Verbeſſerung ſo verkannten, daß alles in dem alten Zuſtande blieb, als ob nichts geſchehen waͤre. Es war nicht die Fra⸗ ge, ob der Begrif der Urſache richtig, brauchbar, und in Anſehung der ganzen Naturerkentniß unent⸗ behrlich ſey, denn dieſes hatte Hume niemals in Zweifel gezogen; ſondern ob er durch die Vernunft a priori gedacht werde, und, auf ſolche Weiſe, ei⸗ ne von aller Erfahrung unabhaͤngige innre Wahrheit,

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und daher auch wohl weiter ausgedehnte Brauchbarkeit

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habe, die nicht blos auf Gegenſtaͤnde der Erfahrung

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