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Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können / von Immanuel Kant
Entstehung
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Hume ging hauptſaͤchlich von einem einzigen, aber wichtigen Begriffe der Metaphyſik, naͤmlich dem der Verknuͤpfung der Urſache und Wirkung, (mithin auch deſſen Folgebegriffe der Kraft und Hand⸗ lung ꝛc.) aus, und forderte die Vernunft, die da vor⸗ giebt, ihn in ihrem Schooſſe erzeugt zu haben, auf, ihm Rede und Antwort zu geben, mit welchem Rech⸗ te ſie ſich denkt: daß etwas ſo beſchaffen ſeyn koͤnne, daß, wenn es geſetzt iſt, dadurch auch etwas anderes nothwendig geſetzt werden muͤſſe; denn das ſagt der Begriff der Urſache. Er bewies unwiderſprechlich: daß es der Vernunft gaͤnzlich unmoͤglich ſey, a priori, und aus Begriffen eine ſolche Verbindung zu denken, denn dieſe enthaͤlt Nothwendigkeit; es iſt aber gar nicht abzuſehen, wie darum, weil Etwas iſt, etwas anderes nothwendiger Weiſe auch ſeyn muͤſſe, und wie ſich alſo der Begrif von einer ſolchen Verknuͤpfung a priori einfuͤhren laſſe. Hieraus ſchloß er, daß die Vernunft ſich mit dieſem Begriffe ganz und gar betriege, daß ſie ihn faͤlſchlich vor ihr eigen Kind halte, da er doch nichts anders als ein Baſtard der Einbil⸗ dungskraft ſey, die, durch Erfahrung beſchwaͤngert, gewiſſe Vorſtellungen unter das Geſetz der Aſſociation gebracht hat, und eine daraus entſpringende ſubjective Nothwendigkeit d. i. Gewohnheit, vor eine objective

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