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Die Pflichten Der Tischgenossen Des Herrn / durch Johann Rudolff Osterwald, Pfarrherrn der Französischen Kirchen zu Basel, Nunmehro aber Wegen seines erbaulichen Innhalts, nach der Zweyten, von dem Herrn Verfasser selbst, corrigierten und verbesserten Auflag, ins Teutsche übersetzt
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280 Kurtzer Begriff der Tiſchg.

(wann man aufrichtig Buß thut) t die Gnad davon zu tragen, wel⸗ a b

che von dem Tod unſers Heylands flieſſet, und die nun ſind die Ver⸗ gebung der Suͤnden, und die Gaa⸗ ben des Heil. Geiſtes, und in das kuͤnfftige, das ewige Leben. t Uber dieſe zwey Haupt⸗Be⸗ ſ ſchaffenheiten, ſiehe, ſo muß die Seel noch von ſonderbaren Be⸗ wegungen durchdrungen ſeyn, wañ man zu dem Tiſch des HErrn komt. Eine lebendige und demuͤthige Er⸗ kanntlichkeit gegen GOtt, der un⸗. eracht unſerer auſſerſten Unwuͤr⸗ digkeit uns durch das Blut ſeines Wohnd erloͤſet hat. Eine brene nende und thaͤtige Liebe gegen dieſem liebreichen Erloͤſer und eine aufrichtige Liebe gegen alle V Menſchen, auch gegen ſeine Fein⸗ de. Endlich ein unwiederruffliche b Ergebung ſeiner ſelbſt an GOtt, durch