der Tiſchgenoſſen. 25
Unerkanntniß ſeiner ſelbſten ent⸗ ſtehen, vorſehen, ſondern auch von derUUnerkanntniß ſeiner Pflich⸗ ten, aber uͤberhaupt wider die Verblendungen, welche ihren Ur⸗ ſprung haben in den Vorurtheilen/ in der Eigenliebe/ und in leichtſin⸗ nigen Meinungen/ da dieſe letſte⸗ ren die gemeineſten und gefahr⸗ lichſten ſind.
Weiters begreifft dieſe Aufrich⸗ tigkeit einen unwiederufflichen Entſchluß in ſich, ohne Unterlaß alles das, was man in ſich ſelbſt Boſes und Laſterhafftes wird ent⸗ decket haben, zu verbeſſeren; daſ⸗ ſelbe nicht allei GOtt, worzu man allezeit beruffen, ſondern auch den Menſchen, wann es noͤthig iſt, zu bekennen; Endlichen es, ſo gut als moͤglich iſt, zu verbeſſeren; aauf dieſe Beſſerung des Lehens
zweckt alles ab, das iſt die Wuͤrck⸗
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