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Die Pflichten Der Tischgenossen Des Herrn / durch Johann Rudolff Osterwald, Pfarrherrn der Französischen Kirchen zu Basel, Nunmehro aber Wegen seines erbaulichen Innhalts, nach der Zweyten, von dem Herrn Verfasser selbst, corrigierten und verbesserten Auflag, ins Teutsche übersetzt
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der Tiſchgenoſſen. 15

wiſſen zuſtillen, damit ſie von der Heil. Tafel tragen die Gnaden, die IEſus Chriſtus da anerbietet, allen denen, die wie ſichs gebuͤhrt, hinzutretten.

v. 29. Damit ſich nun niemand uͤber dieſen Artickul betriege, den der Heil. Apoſtel wiederhohlt, daß der/ welcher von dieſem Brodt iſſet/ und aus dieſem Kelch unwürdig trin⸗ cket/ ſein Gericht eſſe und trincke/ damit daß er nicht unterſcheidet den Leib des HErrn/ ſo dann bedeutet, daß die Verdammnuß oder das Ge⸗ richt, ſo der, welcher unwuͤrdig zu des HErrn Tiſch gehet, uͤber ſich ziehet, ſo gewiß und ſicher ſey, als gewiß und ſicher er aͤuſſerlich von dieſem Brodt iſſet, und aus dieſem Kelch trincket.

v. 30. Die Corinthier konnten uͤber diß die Groͤſſe dieſer Suͤnd aus dem traurigen und beiweili

hen