42 Dieachte Frag.
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zu aͤndern ſehy Oder ob es ſo morale und natuͤrlich ſey/ daß es in natutlli e hem nſehans0nenne Verſtand/ guten Grund habe/ und mit demſeb⸗ bef ben wohl uͤbereinkomme/ und dann ſo weit ein moral beſtaͤndig Geſetz blei⸗ naꝛ be/ ſo alle Menſchen verbinde als ein gewiſſe Lebens⸗Norm und Regul, D. als es in der Natur allenthalben guten Grund finde/ und weil bekant/ daß bef
Ddieſes Wort Morale naturale, ein natuͤrlich Lehr⸗Geſetz/ ſo unterſchiedlich ge⸗ das
braucht wird/ bald in gantzem engen/ bald in einem weiteren Verſtand/ daß ſer es ſchwer zu ergruͤnden/ wie es bey einem jeden Lehrer genommen und ge⸗ der braucht wird. Und dann ſolches mehr ein Schul⸗Concert als ein Erbau- lichkeit im Leben nach ſich fuͤhrt/ ſo wollen wir ſolches dabey bewenden laſ⸗ ſch ſen/ was wir in unſerm Sylloge Hiſl. de lege morali im dritten Gebott vor, und gelegt. Und ſehen hier nur auff das/ was in unſer Frag enthalten iſt! che welches auff zweyerley hinauß laufft. 1. Ob ein Tag auß der Wochen/ ode Lel auß den ſieben nothwendig muͤſſe gefeyert? Und ob ſolches auß dem Liecht inn der Natur koͤnne einiger oder guter maſſen erkant werden? Daruͤber wol rol len wir erſt unterſchiedene Lehrer anhoͤren/ welche ſolches bejahen/ dann wol inĩ
len wir vor uns ſelbſten noch einige Erinnerung/ und was zu weiterer Er⸗ Aſt
klaͤrung und Beweißthum gereichen mag/ hinzu thun?
§. 3. Auß den alten Kirchen⸗Lehrern ſagt Chryſoſtomus homil. X. in] ſe=
c. 2. Geneſ. p.m.. Daß GOtt gleich anfaͤnglich uns dieſes gelehrt/ De
daß auß dem Circul der Wochen ein gantzer Tag ſoll abgeſon⸗ tur
bem und zur heiligen oder geiſtlichen Wirckung verwendet wen noc
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eit gegeben und gel des Menſchen it mi ſte ange Ven
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