Die achte Frag. 41 einig auff die Ubung der Gottſeligkeit/ und nicht auff ſubtile Wortgezaͤnck geſehen wird/ wie es in folgender Frag mit mehrerm vorgeſtellet wird. 5. z. So viel die angefuͤhrte Articul betrifft/ weil alles/ was Gegen⸗
theil ret/ darauff beruhet/ maſſen von einem nahmhafften Doctore in uch ſeiner Diſputation p.:2. außtruͤcklich geſtanden wird/ daß ſie um deswegen ein goͤttliche Autoritaͤt/ goͤttlich Recht und Eingeben bey dieſer Veraͤnde:
n ſich rung nicht zugeben koͤnten propter expreſſos Aug. Confeſſionis textus, weil n und die ugſeungſſh Confeſſion klar dargegen were; und p. 34. daß ſie deswe⸗ uß de gen mit Niemanden von unſer Religion wolten ſtreiten/ wann derſelben Lehr nicht mit der Augſpurgiſchen Confeſſion koͤnte vergliechen werden, daß ſie meine⸗ 8Ot ten/ ihre Lehr ſey in der Außſpurgiſche Tonfeſſion zulaͤſſig. So wollen wir ein abſonderliche Frag daruͤber anſtellen und recht beſehen Frag.Xx.
a——4———— velche 2 Dete achte Frag. b ſeine Iſt dieſes Recht und kan man mit Beſtand und Grund h der Warheit ſagen: Ein Tag in der Wochen muß .OO zum Feyertag nohtwendig geheiliget ſeyn? Und daß beun ſolches auch einiger maſſen auß dem Liecht der Na⸗ füden tur koͤnne erkaut ſeyn: eugs Wiir ſagen Ja/ andere Nein.. sauch Fr. 9 Ir bejahen die Frag/ wie ſie ſtehet/ und beziehen uns auff rlichnn einen guten Grund/ auch gemeine Lehr der unſerigen. Wei⸗ ſeys che Nein ſagen/ die wolten entweder mit den Libertinern uchſ Ire gant frey ſeyn: oder mit den Socinianern und andern
lle Schwermern das gantze dritte Gebott vor ein Ceremonial⸗Gebott gehalten ag/ haben Oder haben doch ſonſten ihr eigen Bedencken und impreſſion, daß
e meynen/ es ſey zu viel und zu ſtreng/ undder Chriſtlichen Kirchen Macht
i6 und Freyheit zu wider geſagt/ daß nohtwendig ein Tag auß ſieben muſte
geheiliget werden/ weil das bloß bey Verordnung der Kirchen geſtanden.
b ein Tag auß ſieben ein ſolch ewig natuͤrlich und ohnveraͤnderliches Lehr⸗
- Geſetz ſey/ welches in unſere Menſchliche Netur eingepflantzet A act
8.:. Es laufft aber hierbey zwiſchen den Gelehrten/ auch Unſerigen/ n ſcharffe Diſputation vor/ von den Worten morale und morale naturale,


