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Das buch von der Tugent und Weißheit, nemlich Neunundviertzig Fabeln, der mehrer theil auß Esopo gezogen unnd mit guten Rheimen verkleret Durch Erasmum Alberum Allen stenden nuetzlich zulesen
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Die Fabeln Eſopi. 208

Es wuͤrd viel volcks gen Franckfurdt kommen/ Drumb hab ich mich auch her gemacht/ Vnd meine artzney mit mir bracht.

Der Fuchß ſprach/ bey dem ſterben mein/ Du muſt ein groſſer ſtocknarꝛ ſein. Der muß ein Narn ſein/ der dir gleubt/ Weil jedem liegen wirdt erleubt. Pfey dich/ du groſſer Boͤſenwicht/ Du kanſt dir ſelber helffen nicht/ Vnd wilt eim andern hilff zuſagen⸗ Man ſolt dich auß dem land veriagen/ Wiltu beſehn eins andern ſeich/ Warmb biſtu dann vmbs maul ſo bleiche Man merckt an deinem bleichen mundt/ Das du im leib biſt vngeſundt/ Ein jeder ſiht an deinem maul/ Das dir iſt Lung vnd Leber faul.

Der Froſch ſtund da/ gleich wie ein geck/ Die kinder wurffen jhn mit dreck/ Da ſolchs geſchah/ fieng jederman Als wern ſie toll/ zu lachen an. Der Froſch packt ſich hinweg behend/ Die Fabel hat hiemit ein end.

Hieher gehoͤrt das Morale der dreyvnddreiſ⸗ ſigſten Fabeln.

Gg ij Won