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Das buch von der Tugent und Weißheit, nemlich Neunundviertzig Fabeln, der mehrer theil auß Esopo gezogen unnd mit guten Rheimen verkleret Durch Erasmum Alberum Allen stenden nuetzlich zulesen
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197 Die Fabeln Eſopf.

Beid jung vnd alt/ beid Man vnd Weib;

Vnd wann ein menſch durch ſeinen leib Geſchoſſen wer/ biß auff den todt/

So hat es mit jhm doch kein not/

Ein wurtzel thu ich jhm in mundt/ Von ſtunden an iſt er geſundt/ Darumb mich billich alle welt

Fuͤr einen gro ſſen Stockfiſch helt.

Ein alter meiſter heiſt Galen/ Derſelb kan fuͤr mir nicht beſtehn/

Es heiſt noch einer Hippocrat/

Der ſein kunſt nie bewieſen hat/

Ich kan mein kunſt redlich beweiſen/ Darumb ich billich bin zu preiſen/

Ich vberkom durch meine kunſt/

Viel groſſer Herꝛn vnd Fuͤrſten gunſt.

Wann eim iſt Lung vnd Leber faul/ Wann einr die feuln hat in dem maul/ Wann einr hat wehthumb an den fuͤſſen/ Solch ſchaͤden kan ich alle buͤſſen.

Ein kunſt weiß ich/ iſt nicht gemein/ Wie man vertreiben ſoll den ſtein. Darzu hab ich ein Specerey Die gilt ein batzen oder drey.

Ich weiß aueh etwas fuͤr die zen/ Das eim de rwehrhumb muß vergehn.

Wann jemandt hett ein boͤſen magen/ Dauon kan ich auch etwas ſagen.

Ein newe wurtzel hab ich funden/ Die krauch ich zu den faulen wunden.

Wer