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Das buch von der Tugent und Weißheit, nemlich Neunundviertzig Fabeln, der mehrer theil auß Esopo gezogen unnd mit guten Rheimen verkleret Durch Erasmum Alberum Allen stenden nuetzlich zulesen
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mh

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Die Fabeln Eſopi. 14 Drumb kanſtu kein ſach zu mir han. Der Wolff wolt doch nicht laſſen ab/ Er ſprach/ Meynſtu nicht/ das ich hab Ein ſach zu dir? Es hilfft dich nicht/ Weyſtu nicht feyger boͤſewicht/ Wie wir zwen mit einander ſtehne Du wirſt mir nicht alſo entgehn. Da ſprach das Lamb/ Was hab ich than⸗ Das du kanſt vrſach zu mir han? Da ſprach der Wolff/ Iſt das nicht fein/ Das der alſo gerecht will ſein⸗ Der groſſe boͤßwicht nimpt ſich an/ Er hab mir nie kein leydt gethan. Haſtu mich nicht ein mal verklagt Fuͤrn Schaͤferhunden/ vnd geſagt/ Ich ſey ein moͤr er vnd ein dieb? Drumb mich die Hundt nicht haben lieb⸗ Vnd belln mich an/ beyd tag vnd nacht/ Daſſelb haſtu zu wegen bracht/ Du machſt auch das die Eltern dein/ Mir allezeit zu widder ſein/ Dein gant geſchlecht das haſſet mich/

Drumb werd ich jetzundt ſtraffen dich.

Das vrtheil ſelbſt geſprochen haſt/

Das Lamb ſprach/ Hab ich ſolehs gethan/ So ſterb ich jetzt von ſtunden an.

Da ſprach der Wolff/ die ſach iſt ſchlecht/ Du kompſt mir jetzundt eben recht/ Dieweil mich huͤngert/ ſolt du mir Zutheil werden/ dieweil du dir

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