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Collatio Oder Gegeneinanderhaltung vnd Vergleichung der Augspurgischen Confession vnd der Zwinglischen oder Calvinischen Lehr vnd Glaubens : darauß augenscheinlich zuvernemen, wie nahe oder ferne eine der andern verwandt ... / gestellet durch Balthasarem Mentzerum
Entstehung
Seite
134
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II.

III.

NB.

4 Fuͤnffzehender Artituxl

cke Analogiam vnnd aͤhnlichkeit habe nitder brechung deß Leibes Chriſti/ wie gehoͤret: So muͤſſe nothwendig im andern theylauch etwas ſein/ dardurch die vergieſſung deß Bluts Chriſttangebildet/ vnd vor Augen geſtellet werde. Nun findet ſich ber ſdas blgeing⸗ ſer wor nithirvon in dem Teſtamentdeß Hioien Chriſt Darum fahen ſie widerumb an zu dichten/ ein jeder nach ſunnem wolgefallen. Die Anatonnenſchreiber vnd Caſſelliſche/ vnd M. Goclenius ge⸗ ben den vorſchlag/ die Blutvergieſſung Chniſtt werde angebildet durch das gieſſen deß Weins auß dein Becher in den Mund: Aſſo⸗ Gleich wie der Wemn auß den Bether gegoſſen wirt in den Mund/ alſo ſeye Chriſu Blut vergoſſen worden am Crrutz: Aber wer hat je⸗ mals gehoͤret/ wann man auß einem Bechet trincket/ daß daſſelbige heyſſe vergieſſen oder außgieſſen viel nehr neimet man daſſelbige eingieſſen oder einſchutten Atermind ad quem wie alle Gelehrte bekennen muͤſſen. Derowegen andere diß Mittelgefunden/ gleich wie der Wein werde beſonderlich getruncken nach dem Eſſen deß Brots/ alſo ſeye das Blut Chriſtt abgeſondert von ſeinem Leibeſvnd vergoſſen worden. Welches aber/ dieweil es vor ſich ſelbſt Kindiſch lautet/ vnd nit eine Syllaba davon in der Stifftung deß Abendmals

ſiehet/ ſo findet ſich der aritte Hauff/ der bringet ſeine meynungal⸗

ſo fuͤr: Gleich wie der Wein auß der Kanten oder Kruß/ in den Becher geſchencket wirt: Alſv ſey das Blilt deß Herꝛn Chriſti ver⸗ goſſen auß ſeiner Seiten. Vnd damn ſolche anbilding deſto kraͤff⸗ tiger ſeye/ vnd ſtarck in die Augen leuchten moͤge/ſo ſchwermet ein newer Seribent zu Maurg/ man ſolle fein hoch herv ein⸗ ſchencken/ damit man es in gemeyn vnd eigentuch ſehen koͤntie/ auff daß die Gieſſung vnd Flieſſung deß Bluts Chriſu/ dadurch fein Augenſchemlich fuͤrgebildet werde. Wo findet ꝛmnan doch aber das geſchrieben? Wohero hat es der Catvnuſche Geyſt gelernet⸗ Ein mal iſis gewiß/ daß in deß Herꝛn Chriſu Suffrung ꝛucht ein Buchſtab/ nicht ein Wort/ nicht ein Syllaba darvon zuſindenſt.

Oan⸗

Dau nen n unlſd lg nen Abenn ſen da Jäch nchti Einai konun ſeutic deß