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Geistliche Gedichte des Grafen von Zinzendorf : eine Auswahl zur Erinnerung an den Tag seiner Geburt vor zweihundert Jahren / herausgegeben von H. Bauer und G. Burkhardt
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Allein— du ſiehſt gar tief ins Herz hinein— Bin ich nicht ganz erſtarret und erſchrocken? uße. Lieg ich vor Jammer über meine Seel'

Nicht in dem Staube bei der Wundenhöhl'?

end Schwer Komm, Lamm, du wunderbarer Herzbezwinger, Seel Komm, Geiſt der Gnade und der Heiligung! nichts de Kommt, lehret mich den tapfren Glaubensſprung, ſtein ger Den niemand kennt als durchgedrungne Ringer! Ter 1 Der hülfe mir auf einmal übers Meer,

Uigsf Wenn er in Jeſu Kraft gewaget wär'.

mit Euf Kommt, zeiget mir den Spiegel des Verderbens, ſchädlich le Die Spur der Einfalt und der Lauterkeit,

n Trr Die Tücke der verborgnen Eigenheit,

ans dene Die Lebensart des täglichen Erſterbens,

mavolb Die Seligkeit der Übergab' an euch

— Und das damit verknüpfte Freudenreich.

Wie iſt es? Wirſt du mein Verſprechen fordern, b u Du in der That von Herzen lieber Mann? n Willſt du die Hand, daß mein Herz, wie es kann, rijien i In deiner Lieb' und Gotteskraft ſoll lodern, gab Da eine Flamme durch die andre fährt, gethm Daß ſich keins über Kälte mehr beſchwert? ſſen kan

Da iſt die Hand! Es ſcheint wohl wie vergebens. d wohl n Wie oft hab ich ſie dir ſchon hingelangt,