Und meine Ohnmacht, Unverſtand Und Schwachheit kräftiglich erkannt,
So biſt du ja der unerforſchte Mann, Der allen meinen Sachen raten kann.
Fehlt mir's an aller Lebenskraft, Hat meine Rebe keinen Saft, Und ſinke ich vor Mattigkeit Beinahe hin zu mancher Zeit, So iſt dein kräftiges Gefühl in mir, Das hält mir ſtarke Heldenkräfte für.
Wenn ich im ſchweren Glaubenskampf Durch manchen dicken Rauch und Dampf, Durch manche Leibs- und Geiſtsgefahr Mich dränge zu der Siegesſchaar,
So biſt du's, unbezwungner Wunderheld, Der meinetwegen alle Feinde fällt.
Wenn ſich mein Senfkornsglaube regt Und kindlich dir zu Füßen legt, So mag der Feinde Hohngeſchrei Ertönen, daß ich thöricht ſei, Ich fürchte mich deswegen doch kein Haar.
Mein Glaub iſt Sieg, mein Ziel iſt„Wunderbar“.
Mein Alles, mehr als alle Welt, Mein Freund, der ewig Treue hält,


