s Anaotmiæ D. Ieremiæ Vietoris.
Degen hinwiderumb/ dieweil wie das gepredigte vnd gehoͤrte wort ein mit⸗ tel der Seeligkeit iſt/ das gleichwol das himliſche ding nicht ſelbſt weſentliay in ſich hat/ wie jhr ſelbſt muͤſt bekennen: alſo iſt das. S, auch ein ſichtbares wort/ vnd H. Zeichen/ dadurch man allein mit dem Glauben deß Leibs vnnd
Bluts Chrtſti Geiſtlich vnd warhafftig theylhafftig wird.. vr. Mumms Die 18. Mummenſchantz ſchlegt vns den Spruch Anguſt. auff wie fol⸗ 7 9 ₰ Felen 2 D. Jacramenta non ſſent Sacramenta niſi haberent ſimilitudinem earum rerum, quarum Ier. V. ſant Sacramenta: Dan ſolche gleichheis beſtehet darin/ dz daß Brodt als ein P.II. 14 Spreyß/ nit iſt die außlegung deß Bluts/ ſondern deß Leths Chriſti/ rc. DerD. Gleichbeit mumet/ vnd weyß nit was er mum̃et. Was darffs aber viel mum mum? Har des S. iſt in das Prod eine gleichheit mit dem Leib/ vnd der Wein mit dem Biut Chriſti der Gemein oder nit? Ihr kanets ja nicht leugnen/ ſo wird demnach dreſelbige gleichheit ſein entweder in der gleichen Gemeinſchafft/ das iſt/ gleichen leiblichen gegẽ⸗
K bafft ode wart/ ſo wol deß Leibs mit de Brod/ als des Bluts mit dẽ Wein/ oder aber im in der ac hn der ahnligait des Brots vñ& eibs/ des Weins vñ Bluts Chriſtt/ nun aber ſo ligkeit. kan die gleichheit der leiblichẽ gegenwart nit beſtehen/ dan diß nit eine gleich 19 1I4. hert/ ſondern viel mehr eine enigkett ſetn woͤlte. Derowegẽ ſo muß die gleich⸗
heit ſein in der chnligkeit/ welches der D. droben hart vnnd hell verleugnet: Alhiero aber zweyffels ohne/ in einem gewiſſen ſo vberzeuget bekeñen muß/ da er das Brod eine ſpeyſe/ vñ den Wein/ einen Ttranck nenner. Wie dan auch ke ine andere gleichheit nach Aug. meynung ſein kan/ vnd zwar alſo/ das auch das Sucramentinn dahero den namen deß himliſchen dings etlicher maſſen tregt/ vñ Chriſto gleich als dartn geopffert wirt/ wie Aug. ſelbſt außtruͤcklich „redet. Iſt Chriſtus nit ein mal geopffert worden/ vnd wird doch nit allein vff „. alle gewoͤhnliche Gſterfeſt/ ſondern auch alle tage bey nahe vor das Volck ge⸗ opffert/ das alſo der nit vnrecht ſagt/ welch er hieruͤber gefragt/ antwortet/ Chr ſtus werde geopffert. Dan wan dieH. S. keine gleichheit hetten derẽ din⸗ „gen/ welcher Sacramenta ſie ſein/ ſo weren ſie keine Sacramenta. Von wel⸗ „cher gleich heit ſie gemeinlich den na men ſelbſt bekommen. Wie nun das Saa cramentum des Leibs Chriſti/ iſt der Leib Chriſti etlicher maſſen/ rc. Alſo iſt auch das Sacramentum deß Glaubess/ der Glaub/ rc. Sihet alſo der D. Au guſt. ͤhnligkeit/ vnnd wte eines dem andern ſo artig antwortet/ mit Auguſt. vnd der H. Schrifft/ das man alſo auſſer dieſer anweyſung/ der. Schrifft/ auß menſchlichẽ Gehirn im H. S. keine andere newe/ vnerhoͤrte gleichheit ſu⸗ — chen ſol/ wie der D. alhrero gegen die aͤhnligkert der H. S. gar zu knollicht vnd I uguſt. vnverſchempt/ vorgeben wollen. Dahero er faͤlſch lich vñ leſterlich/ auch gegen dann nun die ahnligkeit der. S. alſo ſchlieſſen wil/ da aber vntrew ſeinen eignen Her⸗ auch Calyi⸗ ven trifft/ wann er ſagt. Weil derowegen dieſe viel beſagte bedeutungen deß Jſhs Brodbr. kein grund in Gottes wort haben/ ſondern nur das Sacr. auß einem Aſ heylſamen mittel/ zu einem bedeuteten Zeichen machen/ ſo ſols vns billich ein P. 11.1.19. nachdencken machen/ die einfuͤhrung derſelbigen/ wie jetzt von Calvin ſton P. II. 113. geſchicht/ mit nichten zu approbirn/ ſonder viel mehr bey der in Rirchen Aug⸗ . ſp· Conf.· vblichen Cer. noch zur zeit zu verbleiben, Wendet das blat 1**
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get:So bleibt auch der ſpruch S. Aug. in rechtem verſtand wahr vnnd recht:
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