154 Anaetmiæ D. Ieremæ Vietoris
bey pfeyffen vnnd geygen: Da kaner ſich nicht lenger inhalten/ ſondern feugt gleich als mit auffgerecktem Arm/ vber laut zu ruffen 5J pfeyffe auff/ vnd ſage die Analogram. Gemahnet mich eben/ wie jener bekanterpfarrherr ſag⸗ gte(da er des morgens/ vor der Predig zum Gebet kniens/ daruͤber er(exhe⸗ ſterna cr apula]) ſaufft einſchlaffen/ vom Opfferman bey dem Mantel auffge⸗ muntert wardt) Gruͤhn iſt erwehlet/ das vbrige verſtehet ſich. Habt jhr pfeyffen gelernet. Doctor/ es wird euch wol von noͤthen thun. Was nun angezogenen Locum Pault anlangt/ haben wir denſelbigen zuvor auch hirzu erkleret/ dahin wir ewere Wuͤrde hinweyſen. Es iſt aber I. derſelbe ſo gertnge ntcht/ wie jhr jhn(vnd andere mehr) wol anſehen woͤll et. 1. Der Apoſt. Paulus brauchet vom H. Lelb Chriſti/ das wort der ge⸗ brochen wird: Von welchem die Evangel. brauchen der gegeben wird. Wie nun dieſe geſehen haben/ auff das Leyden/ vnd Todt Chriſti/ ſo durchs Brodt⸗ brechen angebildet wird: Alſo hat auch Paulus auff das Brodtbre. geſehen/ welches vns das Leyden vnd Sterben Chriſtr anbildet. Wie der Doctor auch ſelbſt in folgender ſetner Mummenſchantze/ nicht leugnen kan. 1 2* Pfeyffet nun hero/ S. D. vnd ſagt mir/ ob dann dieſe Wort Gegeben vnd Gebrochen vom Leib Chriſti verſtanden/ nicht eins ſeyen? Ceugnets ſeyt jhr kuͤhn. Den ja beyderſeits/ das Leyden/ vnd Sterben Chriſti/ wiewol von den Evangeliſt. etgentlich/ von dem H. Apoſt. Paulo aber vnterm Brechen deß Brodts/ verſtanden wird. Wie nun die Evangeliſt, ſo man das Brechen vor außtheylen nimpt/(wie jhr ſonſten einrucken wollet) nicht ſagen koͤnnen/ vor euch gegeben: ſondern hetten muſſen ſagen/ Euch gegeben: Alſo hat der S⸗ Apoſtel Paulus zum außtheylen auch nicht ſagen koͤnen/ vor euch gebrochen? ſondern herte ſagen muͤſſen. Euch gebrochen, Hie Pfeyffet auff. Superat⸗ Der H D. tendens. mag hier Ich frage aber dich mein lieber Mañ/ heyſſen die 2. Wort/ zerbrochẽ/ vſt o! pfeyffe gebroch en im Paulo eins? Antwortet der D. nein:wie ſchreibt jr den in euwrẽ „vermelnten einwurff dem Calviniſchen Prediger(wie jhr den nit ſeine/ auch ſe ers han. nicht Calvini/ ſondern CHriſti lehr in ewer ſchmaͤhecarten verleſtert) dieſe wort zu/ als ſolte der ſelbige auß dem Paulo geſagt haben/ diß iſt mein Leib/ der fur euch zerbrochen wirdt? Antwort/ nemblich darumb/ darmit jhr auch noch weldlich verleſtern kuͤnnet.— Als wen dte vnſere lehren ſolten/ der Leib Cuzri ſii ſeye zerbrochen/ das iſt/ in ſtuͤcke von einander zertheylet worden⸗ 2 Vnd als wen auch dte aͤhnligkert deß. Brodbrechens nicht befle⸗ hen kuͤnne/ es werde dann auch geſagt/ das der Leib CHKiſti ſey zerſtuͤcket worden. Diß ſeind ja ſchoͤne gedancken/ die vnſer Superattend. in einem ſo groſſen geheymnuͤß hat/ aber es gehet in Mum mereyen nit anders zu. Dar⸗ umnb weiß man ihn nur ſchlecht zuruͤck in die Z. Bibel/ vud was wir droben von dem brechen des Leibs CGriſtt erwieſen haben. Jetzund lerne der Herr D. widerumb eine ſehr ſchoͤne nutzliche vnd gleichmeſſige Regul/ die jhm in gleichnuſlen ſehr gut ſein wird/ welche die Ruaben auch in der Schul fein zu erzehlen wiſſen.
Simile
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