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Anatomiae D. Jeremiae Vietoris, Das ist: Seines nechst Außgesprengten/ unbestendigen Gegenberichts, wieder das bestendige und Schrifftmeßige Marpurgische Berichtbüchlein, von dem Brodbrechen im H. Abendmal : Gründliche und Außführliche Zerlegung und Wiederlegung: Darin so wol die Hochnotwendige H. Ceremonia deß Brodbrechens, ... befestiget ... wirdt, Dem Guthertzigen, Christlichen, unpartheyischen Leser, so die Warheit lieb hat / Durch eine vornehme und hohe Person in Hessen
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Atlatomiæ D Ieremiæ Vietofis. 1;9

alſo eine merckliche leſterung iſt vnſers D. erſtlich/ wann er ſagt/ ſeyen etliche Leſterung. mit dem Saerament der H. Tauffe alſo vmbgangen/ da doch aus Gottes D. lerem. V. Wort bewuſt/ vnd bekant/ das man ohne grobe Luͤgen hiervon anderſt nicht reden kan/ auch nicht ſol/ wie dan auch keiner aus den vnſern zu finden/ der da anderſt reden oder ſchreiben ſolte. Darnach das er vermeine es ſey vns auch die S. Tauffe ein bloſes Zeich en/ da wir doch vielmehr bekennen vnnd ſagen/ Die H. Tauß das die H. Cauffe ein krefftiges vnd wirckendes 5eichen/ ja ein Bad der Wr⸗ fe iſt kein dergeburt vnd ernewerung des H. Geiſtes ſeye wie die. a. Mummenſchantz 9- 3 vnſers Doctoris auch ſelbſt zuverſtehen geben. oſes zei- Daraus nun folget/ das es ein grober jrrthumb/ vnnd ern mechtiger vnfleiß chen. ſein muͤſſe an vnſern Doctore/ das er den angezogenen locum Petri nicht D. lerem y. beſſer geleſen/ vnnd verſtehen lernen/ weil er in den gedancken ſtehet/ wenn vnfleiß. Petrus ſagt: Welches nun auch vns ſeelig machet in der Tauffe/ die durch je⸗ Prr nes bedeutet iſt. nicht das abthun des vnflats am Fleiſch/ ſondern der I. Pétri. 3.. Bund eines guten Gewiſſens/ mit Gott/ rc. So nehme er alſo dem Waſſer 21. 22. in der Tauffe dieſen Reſpectum des euſſerlichen abwaſchens/ rc. Nein Herr Doctor/ gucket dꝛeſen locum beſſer an/ Petrus beſtettiget perrus be- vielmehr dieſen Reſpectum des euſſerlichen abwaſchens/ den ſonſt kuͤnte er ja 2 von keinem abthun des vnflats des Fleiſches reden Ss benumpt aber Petrus Kertiget de dem euſſerlichen Waſſer die vrſach(cauſam) der Seeligkeit vnd macht daſſel⸗ reſpeclum ſelbige zum rechten kreffti gen werckzeug der jnnerlichen reinigung/ ſo da ge⸗ de⸗ euſſerli⸗ ſchicht vom H Getſt vermittejſt dieſes Waſſerbads. Diß iſt ein groſſe Inj u⸗ chen abwa- ria Goͤttliches Worts/ woͤllet jhr vnſer nicht ſchonen/ ſo ſchonet doch deß H. 5 Apoſteln Petrt. 2 ſr 32419. Folget nun die z. Nummenſchantze vnſers Doctorts. Alſo/ im heylt⸗ Iniuria Gor gen A. lehret vns das wort der Stifftung nirgent/ das daß geſegnete Brodt liches ſeye eine bedeutung deß LeibsChriſit/ ſondern alſo ſagt der Herr vom gebro⸗ worts. chenen vnnd außgteheyltem Brodt/ Nemet/ eſſet/ Das iſt mein Lerb/ der fuͤr euch gegebẽ wird. Ja Matt. ſpricht deutlich/ Dann das iſt mein Leib/ der fuͤr D. Ieren. V. uch gegebẽ wird. Wo ſtehet alhier/ dz Brod bedeutet mein Leib/ oder gleich 3. Mummen wꝛe das Brod iſt ein Speyß deß Leibs/ vnd gibt dem Magen ſtercke/ alſo iſt ſchantz. Chriſti Leib ein Speyß der Seelen. Fuͤrwar der klang der were Ehriſti gibt pa 7 14 ſolche zwingliſche deuttung gar nit. Idem S. Paulus ſagt/ das Brod das wir 2.0 9114. brechen/ iſt es nit die Gemeinſchafft deß Leibs Chriſti; Das iſt/ es iſt ein ſolch mittel dardurch Chriſti Lerb außgetheylet wird. Diß iſt ſo war/ das S. Paul, wil/ wir ſollen Chriſti Leib vnderſcheiden in dieſem Geheimnus/ vnnd ſagt /** wer vnwuͤrdig eſſe von dieſem Brodt/ der werde ſchuldig am Letb deß Her⸗⸗ ren/ da wird der bedeutung nicht gedacht. Dteſe Mummenſchantz iſt zuvor von vns genugſamb entdecket/ vnd menniglich zu beſehen vorgeſtelt worden/ das keiner weitleufftigkett hirin vonnoten.. 1 Kuͤrtzlich davon zu reden iſt diß die ſumm vnd jnhalt/ kuͤnte man der Larffen vnſers Doctoris einblewen/ das eben derowegẽ keine bloſe zeichen im heylt⸗ gen Sarrament weren/ ob man wol nicht ſo wider Gottes wort vnnd alle warheit mit den Vbiquet. den vnſichtbaren Leib Cheiſtuin das Brodt/ vnd ſein vnſichtbares Blut in den Wein banntte/ ſo were der ſachen balo geholf⸗

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