Anatomiæ D Ieremiæ Vietoris. J ur allein auff die newe gefundene Allenthalbenheit der Menſchheit Chriſti/ Hie kompt dab zne die Fdlenen 58 Belliſchen Bapſis/ ſo der heyligen ordnung Chri⸗ p, lerm. V. ſti zu wider/ ſo feſt/ wie ein Beltz auff die Ermele/ helt vnd ſtewret. Das dem⸗ aufm u2 fa nach kein zweyffel mehr ſein kan/ es komme ſolche thte Menſche Lehr auß len Pfert getrieb des boͤſen Feindts her/ darauff auch ſeine dritte legende folget das len die Kirchen/ ſo der Augſpurgiſchen Confeſſion recht zugethan/ in das Brod⸗ 3. Legend brechen/ wte es von den Calviniſten gefuͤhret werde/ nicht einwilligen kuͤnne. D. jey, y. Was von dem H. Brodtbrechen zu harerr iſ voſvirs wetreueeig zu⸗ So balt vor genugſamb angezeigt/ das nicht noͤtig/ alles mit ver rus zu widerholen: von genaſden ſo Sa der Leſer/ das daß H. Brodtbrechen hat den Be⸗ aus h kompt felch Chriſti/ vnnd auch das Exempel/ ſo wol Chriſtt/ als der S. Apoſteln vnd D. lerm vV. der gantzen vralten Kirchen vber die Tauſent Jahr. Da aber das Hoſtten auffmrz fa- gebaͤcke vom leydigen Hapſt/ wie auch erwieſen/ wider Chriſti Befelch vnnd len Pfert. Ordnung mit gewalt in die Kirchen etwan vor 500. Jahren erſt eingefuͤhret v worden iſt/ ſeinen Abgõͤttiſchen vnnd Abergleubiſchen Grewel damit zu ſter⸗ Võ weé das cken: Wen die Vbtquetiſt. dieſen vnſern Grund hetten/ wie meinſtu wuͤrden Hoſtien ge- ſte damit prangen: So ſchlieſſe du frommer Leſer nun bey dir ſelbſt/ ob man z ecz. bey den Vbiquet. mit gutem Gewiſſen nun mehr Communiciren koͤnne/ weil 0 mann ſie noch am hellen Liecht der Warheit ſich Gottes Wort/ vnnd Chriſti Ord⸗„„ z nung/ ſo muthwillig widerſetzen/ vnd derſelbi gen deß Bapſts Ordnung vnd mehr 2 Stifftung ſo weit vorziehen/ Ich wil jetzt nicht ſagen/ wie ſie ſo widrig vnnd den Vöiq. vngleich/ von der nieſſung des Letbs vnnd Bluts Chriſti im H. Acendmal/ Communi⸗ vnnd da ſtecken die Vbiquet. Wer kan ihn helffen? Cin baene XXXVII. Cap. Von den folgenden zehen falſchen Mꝛuimmenſchantzen/ nemb⸗ 8 lich/ von der 2. 3. 4.. 6. 7. 9. 9. 10. II. Ier. V. gegen vnd wi⸗ der die aͤhtiligkeit deß S. welche aber wider jhn gewaltig 91
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2. Mummeé⸗
ſchet/ alſo waſche Chrtſti Blut/ die Seelen vom vnflat der Suͤnden/ darlun ihnen doch S. Petrus ſtracks wider ſpricht/ da er ſagt/ Die Tauffe ſey nit das abthun des vnflats am Fleiſche/ vnnd nimpt alſo dem Waſſer in der Tauffe dieſen reſpectum des euſſerlichen abwa ſchens/ aber hergegen/ ſo iſt die heylt⸗ ge Tauffe ein Bad der widergeburt/ vnd ernewerung im H. Geiſt/ das iſt ein ſolch mittel/ dardurch wir widergeboren vnnd vernewert werden/ das wir ſampt Chriſto durch die Tauff in den Todt begraben/ das gleich wie Chriſtus von den Todten aufferſtanden durch die Herrligkeit des Vatters/ alſo ſolien


