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Anatomiae D. Jeremiae Vietoris, Das ist: Seines nechst Außgesprengten/ unbestendigen Gegenberichts, wieder das bestendige und Schrifftmeßige Marpurgische Berichtbüchlein, von dem Brodbrechen im H. Abendmal : Gründliche und Außführliche Zerlegung und Wiederlegung: Darin so wol die Hochnotwendige H. Ceremonia deß Brodbrechens, ... befestiget ... wirdt, Dem Guthertzigen, Christlichen, unpartheyischen Leser, so die Warheit lieb hat / Durch eine vornehme und hohe Person in Hessen
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152 Anatomiæ D. Ieremiæ Vietoris.

S.Auſzug Vnd zum. vnd letzten auch mit ſich auffuͤhret/ wann er ſpricht Dem⸗ P. lerem. V. nach ſo werde durch das Brodt vnd Wein.. Pag. H.129 1. Bedeutet Chriſtt Leib vnd Blut/ das wie Brodt vnnd Wein ſind ein Ta.g. /49. Speyß vnd Tranck des Leibs/ alſo ſey ChriſtiL eih vnd Blut/ ein Speyß vnd Tranck der Seelen/ ſo durch den Slauben genoſſen wird/ wie darvon Joan. 6. Chriſtus gelehrer. 2. Durch das Brechen aber/ oder zerſtuͤcklung des Brodts/ das Leyden vnd Todt Chriſtt/ wie zuvor geſagt. 7 3. Durch das Geben/ werde bezeichnet/ das Chriſti Leib vor vns in de Todt gegeben.. Alhiero ziehe der Chriſtliche Leſex vnſerm Z. Doctor die Larffen ein wenig ab/ ſo wird er jhn leichtlich erkennen/ vnd wol jnnen werden/ was doch P. lerem. y ſein groſſe vnd witzige Naßweyßheit ſxin kan/ von dem groſſen Geheymnus/ , vnd waren nieſſung um H. Abendmal. Er wil darinn keine Zeichen haben/ wie wird die gehoͤrt. Vrſach/ er ſtecket in dem wahn/ wie wir offt erinnert/ das der ware Larffe von vnnd natuͤrliche Keib/ vnnd alſo auch das ware vnsd natuͤrliche Blut Chri ſit den augen ſelbſt/ wrewol vnſich tbar/ vnd vnempfindlich hierunten im Brodt ynd Wein eriſſen, ſey/ da alſo keiner Zeichen vonnshten, Ser. Wie wil ſich aber diß/ ſo wol auff den waren Lelb/ vnnd deſſen wahre Waruns D. Eygenſchaffte als anch auff die rechte himumliſche Speyße/ vnd auff den wa⸗ I. V. im H. ren Himmiltſchen Tranck/ nemblich auff den vor vns gecreutzigten H. Leib/ A. kein zei- vnnd auff das vor vns vergoſſene. Blut Chriſti reymen: Denn ja der Aeib ghen hahen Chriſti/ der vor vns gecreutziget vnd geſtorben iſt/ vns zur Speyß/ vnnd das Blut Chriſti ſo vor vns am Creutze vergoſſen iſt/ vns zum Trauck durch den wil. Glauben im H. Abendm. geſchencket/ vnd vberrelchet wird. 2 Dahero Chriſtus ſelbſt ſagt: das Brodt/ welches ich geben werde/ das Ioau. 6. iſt mein Fleiſch/ welches ich geben werde vor das leben der Welt. Vnd Cypri⸗ anus nennet das Leyden vnd Creutze Chriſti/ das rechte Geheimnus( My⸗ Homil. 63. ſterxium) im heyirgen Abendm. Dann(ſpricht er) ſo Chriſtus nicht geſtorben in Matth. iſt/ weſſen zeichen iſt dann dis Gpffer. Wte auch Baſiltus ſehr ſchoͤn ſagt: Es In ſua litur. ſey Chriſtus gen Himmel gefahren/ vnd ſitze zur Rechten ſeines Himmliſchen N Vatters: Habe vns aber ſeines Leydens gedenckzeichen hinderlaſſen/ wel⸗ Inli. de cor ches da ſeind die Zeichen ſeines Leibs vnd Bluts. Mtt welchem auch Pa⸗ poreg& ſan ſchaſius gar eigentlich einſtimmet/ da er ſagt. Diewenl er nach dem Fleiſch n42 G gehn Bimme gefahren/ hat er vns diß H. Sacrament verlaſſen/ als ein ſicht⸗ Luin dom, ſiche Figur/ vnd außtruͤckliches Zeichen ſeines Fleiſches vnnd Biuts/ das vn⸗ qut cttatur ſer Gemuͤth vnd Kleiſch hiedurch das vnſtchtbare bekomme/ vnnd alſo deſto in lur. Can. reichlicher durch den Glauben geſpeyſet wuͤrde. BHabt jhr nun Herr D. keine zeichen im H. Abendmal/ was habt jhr dan da vor eimHimliſche mahlzeit? vnd wte küͤnnet jhr euch ChriſtiLeydens vnd Sterbens/ ſeinem befelch nach(das thut zu meinem gedechtnuͤß) erjnnern? Derowegen/ ſo halte mans gewiß darvor/ das noch art vnd weyß aller Sa⸗ cramenten/ vns im H. Abenðmal das Brodt vnd Wein/ wie dann auch vnter andern nothwendigen vnd beſohlnen Ceremonten/ bevor das H. Brodtbre⸗ chen/ als ſicht bare vnnd kraͤfftige H. Zeichen vor die augen geſtellet Herden dabey

Stupt 1 Krenp ſcerdn ſwania garitti ſemell van gann

Phoheir geemec ber ſiegn des Leltn ungimä

3,4 fitecte dervlen ddes le in ince i kaßd.

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