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Anatomiae D. Jeremiae Vietoris, Das ist: Seines nechst Außgesprengten/ unbestendigen Gegenberichts, wieder das bestendige und Schrifftmeßige Marpurgische Berichtbüchlein, von dem Brodbrechen im H. Abendmal : Gründliche und Außführliche Zerlegung und Wiederlegung: Darin so wol die Hochnotwendige H. Ceremonia deß Brodbrechens, ... befestiget ... wirdt, Dem Guthertzigen, Christlichen, unpartheyischen Leser, so die Warheit lieb hat / Durch eine vornehme und hohe Person in Hessen
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158 Anatemiæ D. Ieremiæ Vietoris,

Larreichet/ das wir gewiß gleuben/ er habe ſeinen Tempel wiederumb auff⸗ erweck t(quia templum ſuũ ſuſcitavit) denn er ja das GEu᷑R OGC E Prod vnter ſeine Juͤnger außtheylet/ vnnd ſagt/ das iſt mein Lelb/ der vor euch gegeben wirt/ das chut zu meinem gedechtnuß. Was duͤncket euch hir⸗ Pey Herr Doctorr? ZergtChriſtus ſeines waren Leibs zubrochenen/ nun mehr aber wieder auffgerichten Tempel in der Außtheylung des gebrochenen Brodts/ ſo muß ja gewiß/ das gebrochene Brod auch eine gleichheit haben des zubrochenen Teipels ſeines Leibs. Leugnets ſeit jhr boͤß. 3. auffæug Fum 3. So trit vnſer Doctor inn ſeiner Schmehe kappen/ mit den lan⸗ D. Ier. V. gen Vbiq. Ohren des alten Menſchen/ oder alten Adams hervor/ vnd fuͤh⸗ P.. I. 10. Tet mit ſich auff/ den H. Auguſt. wen er alſo mum munt: Bey dieſer vrſach hat er weidlich ſeine Calviniſche Ohren ſehen laſſen/ in dem das er ſich auff den Spruch Inguſtin. gegruͤndet. Facramentum eſt verhum viſibile, Das iſt/ oas Sacrament iſt ein ſichtbares Wort/ vnnd daher gefolget/ das was im gepredigten vnnd gehoͤrten wort ſey/ das muͤſte auch in dem ſichtbaren wort bedeutungs weyſe ſein rc. Ich meine der Doctor leſſet hier ſeine Pbiqueti⸗ . ſtiſche Ghren herfuůr gucken/ da er vnver merckt verl ugnen will/ das die Sa⸗ D. Ierm. v. Tamenta zeychen ſeyen. Nein Herr Superattendens/ machets doch nicht zu em. ve grob/ vnnd laſſet euch nit zu viel in die Charten ſehen/ das es auch die Bau⸗ wil keine wern vnter ewer Inſpection mercken kuͤnnen. Wen wollet jhr doch diß im⸗ zeichen in mermehr bereden/ darvon die gantze H. Schrifft/ vnnd alle puͤcher der pa⸗ dem H. 5. trum vol ſeindt: Laben. Was heiſſet euch dan Sacramentumꝛ iſt es nit ein zeichen/ welches SO0T der Hrr au das Wort der verheyſſung gehencket! Die Be- 2 Die Euſſerliche beſchneydung des Fleiſches war freylich ein zeichen des bundts zwiſchen Gott/ vnnd dem Meuſchen/ wie Guhtt der Herr ſelbſt Kchneidung b zts zwaſe Iſ ch 2e5. ezeuget Geneſ. 3. 1 2 3. Daher auch Abraham/ das zeichen in der beſchneydung empfangen Chen deß( ſignum accepit circumciſioni:) zum Sigull( der Gerechtigkeit des Glaubens Bunds.(ſignaculum juſtitiæ fidei) VGen. 17. v. 4. Was heiſt nun ein Sigill empfangen⸗. I1.. Wollet jhr den nun witziger ſein als D. M. Auther ſelbſt? Welcher/ wie auch droben angezogen/ austruͤcklich/ vnd ſehr recht vnnd wol ſchreybt/ In ſerm. de das Sacrament im Brod vnd Wein empfangen/ das heiſſe vnnd ſeve nichts Fuchariſt. anders/ als ein gewiſſes zeichen empfangen der gemeinſchafft Chriſti/ eben Er frat. als wen einem ein gewis zeichen oder Handſcheifft gegeben wuͤrde/ darbey er Aro. ſolte gewis ſein ſeiner Buͤrgerſchafft. 1. anao. 19. 6. Wie dan auch die H. Tauffe von Petro genandt wirt/ der Bund des 1. Pet. 3. guten gewiſſens/ vnnd hin vnnd wieder von dein H. Apoſtel paulo/ vor das y. 21. rechte zelchen/ vnd zeugnuͤs a. vnſer geiſtlichen widergeburt/ vnd geiftlichen auffer ſtehung/ des gleichen vnſer heyligung/ gehalten wird. 4. Rom... Pnd was iſt doch aus Gottes wort bekanter als eben dia dz im H. A. y. 34. den gleubigen vormittelſt Brod/ ved Wein/ der ware Leib/ vund Blut vn⸗ 5. Fph. ·. ſers Herrn. J. Chriſti zum geiſtlichen Mahl der Seelen vberreichet werden⸗? 26. 8: Was woͤllen ewere Kinder gedencken: Welche jhr ja ſer vſt wdor

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