nnd gebrzn r Doctor nut rodt ein gehey⸗ ten oderzuna ) allein der uß tcorpus meum) unt derſelbign lſt es aberdo 5JSc. en Sgcramens rauch des heſ
Brodts dieng ſo wol auch da othwendig ba⸗ gleichem mat rauß ziehe de plige Brodthu⸗ eyligen Saan⸗ einweyhung 9 ndmal. Nuna rechen gehotig
ttion/ vnnd el nich meln/ ſon r Kuͤchlein ſ ierinn mit yn ware Conſec⸗ lichen murne iſt mein Miu. en Abendmab auffgezeichne kraͤhen/ wun uß den Worla u verwunden viedaſelbffanſ jgen Btodthu
Apoſalnad gnen kͤfen vnd keinesm⸗ r argunnenti nt noͤtge Cau rEumennn . Dus riſti. De 5
Anatomiæ D leremiæ Vietoris. rr
chen aber gehöͤret weder zur austheylung vñ nieſſung des Brods/ noch des Leibs Chriſti. Derowegen ſo iſt es keine noͤtige Ceremonten im heyltgen A⸗ bendmal. Die Propoſitlo paſſiert: den in der gantzen Hiſtorten/ die Einſa⸗ zung des heyligen Abendmals eigentlich betreffend/ Peine Cersmonten zu finden/ welche nicht entweder zur außtheylung/ oder zur empfahung vnnd nieſſung der zeichen/ ſo wol als des heyligen Leibs vnnd Bluts Chriſtt/ ge⸗ richtet ſeye. Die Aſſumptio ſtreitet wider Chriſtt Ordnung vnd Befelch/ wi⸗ der der Evangeliſten vnd Pauli einhelliges zeugniß/ wider denn gebrauch der Apoſtoltſchen/ vnd alten Kirchen/ welcher alſo vber die 1000. Jar beſten⸗ dig erhalten vnd behalten/ vnnd vom Antich riſten vnnd Meßeſel demn Bapſt
abgeſchafft worden iſt. Den nicht das Brodt allein vor ſich/ ſondern das ge⸗
broche ne Brodt/ nach der Lehr Pault/ dre Gemeinſchafft iſt des Leibs Chri⸗ ſti/ vnnd wie kan doch die außtheylung vnnd empfahung des Leibs Chriſti geſchehen/ vnnd das hierinn geſtifftete Gedechtnis ſaines bittern Leydens vnnd Sterbens in billichem acht vnnd werth gehalten werden/ wenn nur al⸗ lein das Brodt ohne das brechen außgetheylet/ vnnd genoſſen wuͤrde! Dero⸗ wegen ſo iſt dieſes alles von Vbiquet, nur allein zu dieſem ende gerichtet/
Die auſtbes lung vnnd empfabung
des Leibs
Chriſti, kan
damit ſie dte lerbliche/ reumliche/ vnnd natuͤrliche weſentliche Gegenwart„it geſche. des Leibs CS RJSTJ in oder vnder dem Brodt deſto beſſer beſchoͤnen hus 222 Aas
kuͤnnen.
Abar es mag ſie nicht helffen/ dann ihnen Gottes Wort viel zu ſtarck H Brodbre- vnter die augen leuchtet/ das jhn jhr Eyſen Kuͤchlern verſchmeltzen. Denn chen.
das jhrer etliche mit halbem Mund murmlen/ vnnd nicht wol heraus muf⸗ len woͤllen/ das jhre Kuͤchlein nicht etwan von dem Bapſt/ ſondern von den Orthodoris oder rechtgleubigen Patribus vnd der alten Kirchen/ wel⸗
Die Vbique tiſt. kunnen
che vom Bapſt nichts gewuſt hero kommen ſeyen: Das koͤm⸗ net vom Luů⸗ nicht ſagen
gengeiſt dem Teuffel hero/ vnnd moͤgens die jenrgen bereden/ welche die Wort der Einſatzung nie gehoͤret/ noch geleſen/ aueh die Ktrchen Hiſtorten vnnd Schrifften der Patrum nicht haben/ noch daraus ſich berichts erholen koͤnnen. (wie andern geſchicht) hinder das Licht fuͤhren.
das jre meſß kuchlein võ
Wir aber wiſſens/ GCott lob/ anderſt/ vnd laſſen vns nicht ſo baldt/ 45 idus 2
Deſſen zur nachrichtung wollen wir diß vnbeſchwert gruͤndlicher vnd men.
aus fuͤhrlicher auß den Kirchen Hiſtorten/ vnnd Schrifften Patrum ercla⸗ ren/ den Vbiquetiſten aber jhren vnfug wol vnder die augen ſtellen. Wen nun die Hoſtien nicht vom Bapſt/ ſondern von der alten Kirchen
hero ſein ſolten/ wie etwan die Vbiquetiſten murmelen /ſo muͤſte entweder Erklerung von Chriſto/ oder von der Kirchen nach Chriſto das Brodtbrechen wider⸗ gus gie Ho- umb abgeſchafft/ vnnd an deſſen ſtatt die Hoſtien angeordnet worden ſtien vom
ſein.
Nun aber ſo kan vnnd wird dieſes kein rechtſchaffener Ehriſt von Baßſt hero-
Chriſto mit warheit ſagen/ oder auch dencken kuͤnnen. Den was fuͤr eine Leichtfertigkeit wuͤrde man alſo vnſerm Herrn vnnd Heylandt Chriſto zu meſſen/ wenn man ſagen woͤlte/ das er das jenige/ was er einmal angeordnet/ bald darnach widerumb auffgehoben hette?


