Druckschrift 
Unverweslicher Ceder-Baum Zu Ewigem Andencken und Namens Unsterblichkeit Des Durchleuchtigsten Fürsten und Herrn, Herrn Georgen des Andern, Landgraffens Zv Hessen, Fürstens Zu Hersfeld, Graffens zu Catzenelnbogen, Dietz, Ziegenhain, Nidda, Schauenburg, Isenbvrg Vnd Bvdingen, &c. Eines, Als Er Noch Lebte, Höchst belobten ... Fürstens : Im Namen Der Gantzen Universität Gissen, zvvischen Seuffzen und Thränen, In Einer Offentlichen Lob- und Klag-Rede, Unterthänigst gesetzt und auffgerichtet / Durch Johan. Tacken, Der Philosophi und Medicin D. ... [Vorrede: Sophia Eleonora Landgräffin zu Hessen & Höchst betrübte Wittib]
Entstehung
Einzelbild herunterladen

3 . u * 1 4

Süam ulde 58 b dune 1 nius von dem Keyſer Auguſto ſchreibet: man hat auch ſeinen D,. todt durch gevviſſe zeichen vorher abgemercket. Und damit en L ich ein und anderer zufälligkeiten vvelter gedenckeſo ſeinen verband. todr etvva mõchten angezeiget haben, ſo vvürde er zu anfan adſchah des IO 61 lahrs, als der nord zimlich ſtarck durch ſeine kälte ſich magen herauſslieſſe, und unler Fürſt mit etlichen ſeiner bedienten mor- nnd gens früe auff die iagd fuhre, unverſchens mit dunckelheit der zwnad b augen ergrieſſen, vvievvol, durch leiner leib medicorum ſorgfalt du h und angevvendeten fleiſs dieſelbe vvieder nachlieſſe, lampt dem bhw rer des häupts, vvelchs er eine zeit zuvor geſpuretdoch b nahmer darauſs ab die merckliche ſchvvächung der ſo Sgernanten n, alge b lebens geiſter, ſo die ſinnen und empfindlichkeit regieren, und 1 man vvurde dardurch bevvogen, ſeines künfftigen hintritts vvegen enepferde b einige gedancken zuhaben; geſtalt dann durch ein freundliches her gerrak handſchreiben, an ſeine hertzliebſte Fürſtliche Fravvy Gemah-. märmon lin, und durch ein anders, an ſeinen eltern Herrn Sohn, erihr für Mlibce- alle trevv undliebe, ſoerdie zeit ſeines cheſtandesvonihrem pfan- Chnvrxcf gen, mit nachdencklichen vvorten hertzlich gedancket: und die- vn imc ſem zu der künfttigen reglerung, mit zuſetzung alles vätterli- 1allokaum chen und von Gott mõglichen ſegens glück gevvũnſchet. Dem. Nad nach hatte er ſtettige todtes gedancken, und ſahe man, vvie die ce. W chrerbietung und frommigkeit gegen Gott, und die beobach- malxn 3 tung der vvahren religion, auch diellebe gegen ſeine hertzgelicb- orgenele te Fravv Gemahlin, die ſorgfalt vvegen ſeiner Kinder, ia allesan- merſchel dere gleichſam zuſchend vvuchſe undſich vermchrete:und vvas d mrecce von Auguſto dem Rõmiſchen K eyſer geſchrieben vvird: daſs ahetuele nemblich er, etliche tage nach einander, vor ſeinem todt, aller-

80 12 hand

ä 1 ,, 2 ;: ·ᷣᷣ

eeeeeeeeſqe·