ſchenckel ſchvverlich verletzt vvorden, und hat vvenig damals gemangelt, daſs nicht das beinvväre zubrochen vvorden, under
amlebenſchaden genommen hãtte, dadann ſichsauchzu truge,
daſs einſehr groſſe erhirſch, ſodurchdietücherkommenvvar, ſei- nem Herren Sohn, unſerm itzigen lieben regierenden Lands- vatter in groſſer furi entgegen kam. Endlich, dann, vverkanal- les nacheinander erzehlen? als II. kurtz vor ſeinem abſchied,
nemblich den 20. Marcii, ſeine Durchleuchtigkeit morgens
frũe, zvviſchen O. und 7. uhren, bey lieblichkeit dermorgenrõ-
the, die frülingstõchterin dem gartenzu ſchavven, undunterden luſtgãngen theils ſeinem gebet, vVle er gevvohnet vvar, abzu-
8 8.1... vvarten, theils mit ſeinen hohen undandern miniſtren, vvegen
vorhabender täglichen geſchäftten ſichzuunterreden, auſsgien- ge, lindihme unterdem gevvõlb, des thors, vvordurch man auſs dem ſchloſs nach dem garten gehet, WVvey auſsgeriſſene pferde, eine zerriſſene kaleſch mit ſich ſchleppend mit ſolcher gevvalt entgegenkommen, dals er nicht anders gemeinet, ſievvãrenvon den furien beſeſſen, und vvürdenihn in ſolchem anlauff über ei- nen hauffen vverſten und zertretten, vvelchesauch ohnzvveif- fel geſchehen vväre, vvo nicht einer unter ſeinen dienern ihn er- grieffen, undan die mauer eylends getruckt, und ihnalſokaum eine minuten von dem todte ſtehend errettet hätte. Welche gefahr viele hernach als eine anzeigungkünfftigherannahenden todtes auffgenommen, als der ihm umb eben die morgenzeite entgegen kommen; dann es ſtehen der ſterblichen menſchen thun, anfänge und auſsgãnge in Gottes obhut, und vverden vvohlkeine ſterben, ohne ſonderbare anzei gungen; daher ueto-
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