Gottes gnadezu erhalcen. Ervvar denlaſter nſeind, und beſtraff- te die ubertretter, nach ihrem verdienſt. Die durch beyder häu- ſer in Heſſen entſtandene misverſtändigkeitzcrrürtete Narpu r-
gilche hoheſchuellegte ErT nach Gieſſen„und Ibeſtellete ſolchemit
vortrefflichen gelarten leuten, in allen facultãten, derer er ſich in hochvvichtigen geſchäfften oftr bediente, vvie er dann auch die
aufführung der Univerſitãt Gieſſen durch ſeine beyde Herren Söhne Anorlten lieſſe. Von Aphon ſo, dem König in Arra-
gonien ſchreibet man, daſs er I4. mahldie heyli ige bücher Gõtt- licher ſchrifft, von anfang bis zum ende, durch ge eleſen habe. Wolte Gott! 101 hãtte von unſers F ürſten kindstagen an die ge-
vviſſe zahl deſs darin angevvendeten fleiſſes, ichvveis, es vvür-
eine ſolc he her VOT kommen, VOI vvelcher deſxKõnigs Alphon-
ſi ſchamrot vverden müſte; maſſen er von dem iahr 102 4,
vvelches das I0. ſeinesalters gevveſen, 28. mahl die gantze Bi. bel durch geleſen, und dahero dem Griechiſchen monarchen A.
lexandro vveit vorzuzicheniſt, vvelcher, vveil er in ſeinen groſ⸗ ſen kriegen des!
lomeri irilren fleſigg geleſen,i in den hiſtorien hoch gerühmet vvird. Unſern Fürſten vermochte vveder eine unhenten des orts, noch ungelegenheit einiger zeit,
noch überhäuffung vieler ge(d häfften, noch die, durch ſeiner freundezu- pruch, offtmals biſs in die mitte dernachr ſich verzie-
hende geſpräch, noch irgend ei cinig E ſchvvachheit abhalten, daſs
er nicht, ſo bal d Er des Or gCIIS errackte. und abends LZUrT uhe
ſich begeben vvolte, zuvor mit Gott redete, und in ſeinem vvort ſich erluſtigte, oder mit einem andãchtigen geiſtlichen lied Got- tes barmhertzi gkeit anrieffe und preiſete. Man hat hier bey die-
ſem


