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Wei⸗ Damon, deſſen Haupt Wie der Glanz vom dunkeln Licht Wiß, in deiner Jahre Zahl Du ſchwimmſt in der Zeiten Raum, Lorbeer um und um belaubt, Schwach aus Todtengruͤften bricht: Rechnet dir der Tod einmal, Wie auf Stroͤmen leichter Schaum: Soll dir Gram und Mißvergnuͤgen So blinkt deine truͤbe Seele Nebſt den freudenvollen Tagen, Kannſt du nicht ſo ſchnell zur Erden,
Ewig Stirn und Wange pfluͤgen? Aus des Leihes Trauerhoͤhle. Auch die Tage voll von Plagen!
Wie der Schaum zu Waſſer werden?
Sieh mich an, wie mir das Haupt Zehnmal fuͤll ich ſchon mein GZlas Jhuͤr und Teppich tanzt um mich,
Epheuſtrauch und Roſ' umlaubt, Mit Lyaͤens edlem Naß; Erd und Himmel drehet ſich. Und wie mir die Tropfen gleiten, Noch reizt mich ſein goldnes Blinken, O wie ſelig! welch Vergnuͤgen! Wegen Kuͤrze dieſer Zeiten. Und die Freude waͤchſt im Trinken. Evan hilf! ich muß erliegen!


