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Topographia Westphaliae : Das ist, Beschreibung der Vornembsten , vnd bekantisten Stätte, vnd Plätz, im Hochlöbl. Westphälischen Craiße / An tag gegeben, von Matthaeo Merian [Textverf. Martin Zeiller]
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4 Beſchreibung der fuͤrnehmbſten Staͤtte und Plaͤtze

ſchen Craͤiſes, mit einem zu Roß, Monatlich,zum Abſchied des 1641. Jahres, wird Herr Emerich,⸗ Reich gebracht; der aber im Jahr 1602. noch nicht Freyherr zu Metternich, Herr zu Koͤnigswart immatriculiret geweſen. Steinfurt, und Bent⸗ und Koͤnigsberg, des hohen Ertz⸗Stiffts Kſes heim, gehoͤren jetzt zuſammen, und haben eigene Thumb⸗Scholaſter, Keyſerlicher General⸗Wacht⸗ Graffen. Davon unten bey Steinfurt. Ihnen ge⸗ meiſter, und Obriſter, deswegen geſetzt; weiln er hoͤrt auch das Stammhauß Tecklenburg. Dann Herr zu Winnenberg und Beylſtein damahls ge⸗ ſelbige Graffen abgeſtorben. Siehe, im Anhang weſen iſt. Von Rietberg, iſt unten bey ſelbiger unten. Von Oldenburg ſolget auch unten, in ſelbi⸗ Statt Beſchreibung zu leſen: Daſelbſten auch die ger Statt Beſchreibung. Die Graffen von Hoja, hie oben im Eingang ernannte Stäͤtte zu beßtnden⸗ und Bruchhauſen; wie auch die Graffen von Die⸗ welche in dieſen Craͤiſe gezogen werden; auſſer der phold, ſeyn ausgeſtorben; Und haben die Hertzogen Statt Coͤlln Beſchreibung, welche allbereit in dem von Braunſchweig und Luͤneburg, das meiſte an Theil von dem oberwehnten Nieder⸗Rheiniſchen Hoija, und, wie man berichtet, an Diffolt alles be⸗ Craͤiß einkommen.

kommen, die auch den Reichs⸗Anſchlag erlegen ſol; Aus dieſer kurtzen Erzehlung iſt zu erſehen, daß len. Siehe, von Hoja unten im Anhang Nien⸗ dieſes ein weitſchweiffiger Craiß iſt, und deſſelben burg, und von Schauenburg unten Buͤckenburg. Staͤnde nicht alle in Weſtphalen/ eygentlich alſo ge⸗ Von gedachter Graffſchafft Diephold, ſchreibet nannt, gelegen ſeyn: Welches Landes Graͤnten Chytræus lib. 8. Saxon. alſo: Graff Friederich von ſonſten ſeyn: Von Morgen die Weſer; Von Mit⸗ Diephold, als er des Jahrs 1525. ohne maͤnnliche ternacht Friesland, und das Land von Utrecht; Leibs⸗Erben geſtorben, hat Hertzog Willhelmen zu Vom Abend der Rhein; Und vom Mittag, das Luneburg, dem Lehenherrn, das Land hinterlaſſen. Heſſiſche Gebuͤrge. Und haben eygentlich an Weſt⸗ Die G fuͤrſte Graffen von Arenberg, Herrn zu Eß⸗ phalen Theil, die Biſchoͤffe Munſter, Paderborn, dem, Rutſchfurt, Virnenberg/ Reckum, und Ligne, Oßnabruͤck und Minden, neben dem Ertzbiſchoff werden von Theils nicht zu dieſem Weſtphaͤliſchen, von Coͤlln, der ſeither des in die Acht erklaͤrten Her⸗ ſondern zum Nider⸗oder Churfuͤrſtlich Rheiniſchen tzog Heinrichs des Loͤwen von Sachſen, ſo von der Craſe referiert: Ihr Monatlicher Anſchlag iſt, Elbe biß an den Rhein, regiert gehabt, aus Zulaſ⸗ zween zu Roͤß und ſechs zu Fuß. Von den Graffen ſung Keyſers Friderici I. ſich einen Hertzogen zu von der Lippe wird unten bey Dethmold geſagt Engern und Weſtphalen ſchreibet, und unterſchied⸗ werden. Wer Spiegelberg(ſo, nach Abgang des liche Orte in Weſtphalen beſitzet. Item, ſo haben letzten Graffen von Spiegelberg, und Pirmont, fol⸗ eygentlich Theil an Weſtphalen, die Beſitzer des gends die Graffen von Gleichen in Thuͤringen, als Hertzogthumbs Bergen, der Graffſchafften Ra⸗ naͤchſte Befreundte, geerbet, und den Anſchlag er⸗ venſpurg, Limpurg,(ſo beyde Cleviſch) Blote(ſo ſtattet) jetzund, weiln die Graffen von Gleichen jetzt unter Ravenſpurg gerechnet wird) Lippe, nunmehr auch abgeſtorben, habe; koͤnnen wir noch Bentheim, Rietberg, Tecklenburg, Olden⸗ zur Zeit nicht erfragen. Zwar hat ſich, nach Abſter⸗ burg, Pirmont, Diephold, Hoja. Matth. Qua- ben des letzken Graffen von Spiegelberg, und Pir⸗ de, in Teutſcher Nation Herrligkeit ſaget: Daß mont, in Anno 1783. wegen Pirmont, das Stifft in Weſtphalen ſeyen die Graffſchafften, Bent⸗ Paderborn; Und wegen Spiegelberg, und des heim, Tecklenburg, Marck, Waldeck, Spiegel⸗ Fleckens Copenburck, Braunſchweig, angenom⸗ berg, Dienſtladen, Oldenburg, Diephold, Ra⸗ men; Aber, die von Gleichen, behielten, wie geſagt, venſpurg, Limburg, Arnſperg, Rietberg, Lppe, bamaln alles; Als die von Frauen Walpurgen, Buren, Recklinghuſen, Lunighauſen,(oder Lu⸗ Graͤffin zu Spiegelberg, und Pirmont, gebohren ningshauſen, ſo Chytreus dem Stifft Munſter gi⸗ waren. Wegen Pirmont zwar wird es nunmehr bet,) Steinvorde, Horſtmar, Gemen, Cappenberg, ſonder Zweifel, ſeine Richtigkeit haben, weiln, Delmenhorſt, Lingen, und Sternenberg. Es ſeyen

. horſt, Lingen, und S g. Es ſey

wegen ſoicher Graffſchafft, auff dem Reichstag zu in dieſem Lande die Voͤlcker,welche man die Saur⸗ Regenſpurg, im Jahr 1641. der Herr Churfurſtzu laͤnder nennet: Item, die Schlachterlaͤnder nahe Coͤlln als Biſchoff zu Paderborndurch Geſand⸗ bey Coppenborchund die Delbrucker, im Pader⸗ ten; und wegen Herrn Caſparn zu Eltz, und Pir⸗ bormſchen Gebieth. Der Verfaſſer der Limpur⸗ monten auch jemands erſchienen iſt. So wird es giſchen Chronie ſagtp. 14. ſeg alſo: In derſelbigen ingleichem auch, wegen des Schloſſes, und Marckt⸗ Zeit und Jahr(1355.) da waren die groſſen Herr⸗

flecken Copenbruck, als des Haupt⸗Orts der Graff⸗ ſchafften in dem Land zu Weſtphalen, die kurtz na ſchafft Spiegelberg, und was darzu gehoͤret, rich⸗ dieſern Jahr vernbe afeh rechte Kruetnai tig ſeyn, und Braunſchweig beſitzen. Von Sum⸗ Die eine was die Graffſchafft zu Lahne/ die iſt kom⸗ merauff iſt hieoben allbereit geſagt worden. Von men an den Graffen von dem Bergk der darnach Dinnenberg und Beylſtein, welcher Herrſchafft ein Hertzog worden iſt. Die andere Graffſchafft iſt Monatlicher Anſchlag iſt, Einer zu Roß, haben genannt von Ravenſpurg: Die dritte,hieſſe die wir anders keinen Bericht, als daß umbs Jahr Graffſchafft Arnſpurg, die Sonte. Dieſelbige letz⸗ 141 der Freyherrn Wilhelmen, und Philipſen, te, gab er mit Willen an das Stifft zu Coͤlln. Von von Winnenderg, gedacht wird, di damaln an der dem Nahmen aber des Landes,/ſchreibet Weygand Moſel ihre Guͤter gehabt haben. In dem Reichs⸗ V Gerſtenberger, in ſeiner Franckenbergiſchen Chro⸗

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