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Hessische Chronica / anfenglich beschrieben durch Wilhelm Dilich ...
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Chronica. 3 22 weiln es nuhn dieſe geſtalt/ welches ihm doch trewlich leid und deſſen vielieber geüͦbriget ſein welte/ erreicht/ alle capitulation, welche in werender cuſtodi von ſei⸗ ner Maj. ſein Herr Vatter und er in ſeiner jugend und unmuͤndigen jahren zu ratificiren gedrungen/ vor ſich revocirer und wiederuffen haben. Wie dann ohne das in dieſem fall/ da ſein H. Vatter in die cuſta di gezogen und ihme deßfalß das geleidt trew und glauben nicht gehalten worden/ ſelbige nicht ein eini⸗ ge ſtunde krefftig und buͤndig geweſen. Solches war der inhalt dieſes ſchreibens. Auch ermaneten die Fuͤrſten die ſtadt Vlm ſich in ihre buͤndnuß zu bege⸗ ben. Als nuhn Vim die buͤndnuß abgeſchlagen/ ha⸗ ben ſie den 12 Aprilis die belagert/ 9 tag beſchoſſen⸗ aber doch ungeſchafft abziehen muͤſſen/ und ſindt den 19 gen Stockheim/ ein ſtadt im Hegaw gelegen/ kommen/ da ihnen der Koͤnig in Franckreich das geldt/ wie ſie mit ein ander uͤberkommen/ hat vernuͤ⸗ gen laſſen. Hierzwiſchen/ als der Churfuͤrſt vnnd Landgraf im Hegaw lagen/ ruckte Marg. Albercht vor Vim/ brandte da etwa viel ſtaͤdtlein und doͤrffer/ eroberte auch das ſchloß Helffenſtein und beſatzte es mit ſeinem volck/ gewan auch Gißlingen und brand⸗ ſchatzte deren dorffe umb 18 000 guͤlden. Vnder deß kamen die Fuͤrſten widerumb an die Donaw/ daſelb⸗ ſtẽſte den Maͤjmonats widerumb aufgebrochen gẽ

Gundelfingen kommen/ da ſie tage ſtilgelegen. Als nuhn