Druckschrift 
Hessische Chronica / anfenglich beschrieben durch Wilhelm Dilich ...
Einzelbild herunterladen

Heſbiſche 4 gonnet/ der raht und Keyſeriſche raͤche abgeſetzet und newe regenten und rahtsherren angeordnet. Schrie⸗ ben demnach die fuͤrſten an alle Oberlendiſche ſtaͤt⸗ te/ ſie ſolten den letztẽ tag Aprtlis daſelbſten inkomen und ihr hegeren anhoͤren. Hierz wiſchen war der Koͤnig in Franckreich auff mit eewwa 80000 man zu Roß und Fueß/ nam in erſtlich zwey Staͤdte an der Grentze gelegen/ Doll und Verdun/ und das gantze Hertzogthumb Lothringen ſampt der Stadt Metz. Doch konte er an Straßburgt nichts erhal⸗ ten/ und zog daruͤber vor Hagenau und dannen biß gen Weiſſenburgk. Den 8 tag Aprilis hat L. Wil⸗ helm ſein abſag verwarung an Reyſer verſchickt/ die gefaͤngnuß und zugeſagtes geleidt ſeinem Herrn Vattern beſchehen hoch angezogen und den gantzen verlauffenen handel und wie biß dahero alle vorbite nichts vermocht/ und die ungenadt je grͤſſer wor⸗ den/ erörtert: Were derowegen durch ſolchen dranck⸗ ſall/ der ſeinem H. Vatter/ ihme und dem gantzen Lande in mancherley wege under werender cuſtodi aufferlegt/ genoͤtigt/ ſich/ ſeinen H. Vatter und gan⸗ tze Land zu retten/ huͤlff bey Chriſtlichen Potenta⸗ ten/ Chur und Furſten auffzubringen unnd ſolchen unbill/ da kein guttliche handelung/ noch bitte etwas verfahen wollen/ wie numehr vor augen abzuleih⸗ nen/ welches er dann vor niemand mit billigkeit ver⸗ dacht werden koͤnte. Wolte auch ſonſtet hiermit weiln

weil leid alle⸗

ner?

und vor ohne di ge glau ge ſt der i Fuͤrt ben. benſ aber 19 ge kom geldt gen! Land vor 2 erobe mit ſe ſchatz kame! Gun