Druckschrift 
Hessische Chronica / anfenglich beschrieben durch Wilhelm Dilich ...
Einzelbild herunterladen

* Cbhronica. 321 nacher nicht geringe vnkoſten veruhrſacht. Iſt alſo den 27 Martij bey H. Moritzen angelendet. wolte ſich zwar der Biſchoff zu Wuͤrtzt urg wider ihn geſetzt haben: Weiln er aber die macht geſehen/ ward er anders ſinnes/ unnd erkleret ſich ſampt der Fraͤnckiſchen Ritterſchaff als Freundt. Den 26. kamen ſie vor Schweinfuhrt/ da ſich die von Nuͤrn⸗ bergk mit ihnen verglichen und auff verſicherung ge⸗

handelt. Daſelbſten zeiget auch H. Moritz dem

Landgrafen an/ wie K. Ferdinandus ihu als untet⸗ haͤndeler erwehlet und daß allbereit von L. Philip⸗ ſen erledigung tractiret worden. Wilen ihn nuhn ſol⸗ ches L. Wilhelm und Praxineus gefallẽ lieſſen/ ward deßhalben ein tag gen Lintz in Oſterreich angeſtellet. Vnter deſſen ruckten die Fuͤrſten nich ſtoweniger im⸗ mer fort auff Rotenburgk an der Tauber. An welch⸗ em ort M. Albrecht zu Brandenburgk mit ſeinem hauffen etwa 2000 reutern 21 faͤhnlin knechten ſampt ſeinem geſchuůtz auch zu ihn geſtoſſẽ. Zogẽ dem⸗ nach fuͤrbaß auff Dinckelſpuelund Nortlingen/ und kamen alſo in groſſer eilgen Donawerdt vnnd mu⸗ ſten allenthalben die ſtaͤtte ſie mit etlichem gelde und geſchuͤtz verſehen. Baͤlagerten darauff den 1 tag Aprilis Augſpurg/ darin 4 Keyſeriſche faͤhnlein lagen. Wannaber ander ſtadt ein ſtuͤck vom wall vnd mawren ingefallen/ ergab ſie ſich den 4. tag/

und wart den Keyſeriſchen knechten ab zuziehen ver⸗ ſs iij goͤnnet/

ꝗMÿo·ÿ