Druckschrift 
Hessische Chronica / anfenglich beschrieben durch Wilhelm Dilich ...
Einzelbild herunterladen

Heſsiſche ſie darmit abzuſchrecken: aber hiermit hette er ihn bey nahe uhrſache geben die ſtadt mit einem ſturm an⸗ zulauffen. Als ſolches die inwohner und ampman geſehen/ ſind ſie dermaſſen erſchrocken/ daß ſie Reif⸗ fenberg ein vertrag angebotten und demeetliche tau⸗ ſent guͤlden ſampt dem groben geſchuͤtz zuſtellen muͤſ⸗ ſen. Vnter dieſer muſterung ſamlet der Rein⸗ graff auch 10 faͤhnlein knechte im Buechßecker⸗ thalſo er dem Koͤnig in Franckreiech zu fuͤhren wol⸗ te/ und derowegen ſie bey Rheinfels uͤbergeſetzet. Martin von Roß bach nam ihm vor dieſclbe auffzu⸗ halten/ konte aber nichts zuwege bringen/ ſondern verlohr der ſeinen etliche daruͤber. Deme nach hat ſich L. Wilhelm mit etlich geſchwader beneben H. Georgen zu Meckelburg und anderen Fuͤrſten und Herrn/ auch vorgedachtem B. von Baſenne auff

Franckfurt begeben/ und den 18 Mertzmonat gen

Ellerbach kommen. Do dannen er und Fraxineus an die von Franckfurt geſchrieben/ daß ſie in dieſem zug dem Keyſer nicht geſtatten wolten/ ein zuſatz in die ſtadt zu legen: Deßgleichen geſchach auch an die Wetterawiſchen Grafen/ deren ſich dann etliche er⸗ kleret. Franckfurt aber gab ein zweiffelhafte antwort. Weiln auch H. Moritz im Franckenland mit ſeiner macht allbereit ankommen/ muſte ſich der Land⸗ graff eilen: Derowegener die ſach mit Franckfurt

nicht enden koͤnnen/ welches ihm und andern hier nacher