den könnten, würde der Kreis der Perſönlichkeiten, die für ſolche Wahlen in Betracht kämen, oft in wünſchens⸗ werter Weiſe erweitert werden.
.Die Ergänzung der von den männlichen Mitgliedern der kommunalen Schulverwaltung geleiſteten Arbeit durch die Mitwirkung der Frauen liegt um ſo näher, als die Frau durch ihre Tätigkeit in der Familie Erziehungsfragen häufig ein wärmeres Intereſſe entgegenbringt, als der Mann. Die Zuſammenſetzung der Schulverwaltung aus Fachkundigen und Vertretern der Bürgerſchaft hat den Sweck, Schule und Elternhaus zur Erfüllung der erziehlichen Aufgaben zu ver⸗ einigen.
nicht ſelten iſt die Frau, in deren hand meiſt die häus⸗ liche Erziehung zum größten Ceil liegt, eine geeignetere Vertreterin der Intereſſen des Elternhauſes an der Ge⸗ ſtaltung des Schulweſens als der Mann.
4. Für die Beurteilung eines großen CTeils der Fragen, mit denen ſich die kommunale Schulverwaltung zu beſchäftigen hat, haben Frauen bereits ihre beſondere Befähigung nach⸗ gewieſen. Durch ihre Initiative ſind in den letzten Jahr⸗ zehnten eine große Anzahl von Erziehungs⸗ und Unterrichts⸗ anſtalten(Fortbildungsſchulen, Fach⸗ und Gewerbeſchulen, Haushaltungsſchulen, Kindergärtnerinnenſeminare, Mädchen⸗ gymnaſien) gegründet worden.
Die beſondere Sachkenntnis und Urteilsfähigkeit der Frauen auf vielen Gebieten, vor allem des weiblichen Unterrichts⸗Weſens, würde für die Beſchlüſſe der kommu⸗ nalen Schulverwaltung unleugbar den größten praktiſchen Wert haben.
II. Welche Möglichkeiten bietet die gegenwärtige
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Organiſation der Schulverwaltung für die Mitarbeit


