ſchaft!) mit einigen voͤllig allgemein gehaltenen Redensarten dieſe Gegenſtaͤnde nur im Fluge beruͤhrte und abfaͤllig begutachtete?— Ja, wie kann man es endlich den Regierungen verdenken, daß auch ſie ſich nicht ſehr geneigt fuͤhlen, wiſſen⸗ ſchaftliche, der neueren, von Liebig eingeſchla⸗ genen Richtung folgende Beſtrebungen zu foͤrdern, wenn den Rathgebern der reſpectiven Regierungen die Meinung innewohnt, derlei wiſſenſchaftliche (ſogenannte theoretiſche) Beſtrebungen haͤtten mit der Praxis, wenigſtens vorlaͤufig, nichts gemein (ich erinnere hier beiſpielsweiſe an die von der preußiſchen Regierung abgelehnte Errichtung eines groͤßeren landwirthſchaftlichen chemiſchen Labo⸗ ratoriums, an die ſo aͤußerſt ſchwachen Geld⸗ mittel, welche man auf den meiſten landwirth⸗ ſchaftlichen Anſtalten fuͤr den Unterricht in der Chemie bewilligt findet, und an ſo vieles Andere)? (Zehnte Erläuterung zu S. 37.)
Bei der Behauptung Liebig's, daß er Mittel gefunden habe, einem jeden Beſtandtheile des Duͤngers jeden beliebigen Grad von Aufloͤslich— keit zu geben, ſcheint es nothwendig, auf eine fruͤher erſchienene Abhandlung dieſes Gelehrten hinzuweiſen, worin er die Wichtigkeit einer ſolchen Entdeckung und deren Nothwendigkeit fuͤr Herſtell⸗ ung eines zweckentſprechenden kuͤnſtlichen Duͤngers ausfuͤhrlicher begruͤndet. Dieſe Abhandlung er⸗ ſchien zuerſt in einer Nummer des engliſchen landwirthſchaftlichen TageblattsFarmer's Jour- nal“ vom 7. April dieſes Jahres, aus welchem


