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ſitzen, von der Pflanze aufgenommen zu werden. Eine Menge der wichtigſten landwirthſchaftlichen Operationen, insbeſondere der mechaniſchen, uͤbt nur inſofern einen guͤnſtigen Einfluß auf die Fruchtbarkeit der Felder aus, als ſie die Hinder⸗ niſſe hinwegraͤumt, welche ſich der Aufnahme der mineraliſchen Nahrungsmittel von Seiten des vegetabiliſchen Organismus in den Weg legen. So wird z. B. durch das Pfluͤgen die Oberflaͤche der Felder fuͤr Luft und Feuchtigkeit zugaͤngig gemacht, und die im Boden in einem gebunde⸗ nen Zuſtande(latent state) enthaltenen Nahrungs⸗ mittel erlangen durch dieſe Operationen die zu ihrer Ueberfuͤhrung in die Pflanzen nothwendigen Eigenſchaften. Es iſt daher leicht zu begreifen, welchen nuͤtzlichen Einfluß in dieſer Beziehung die Sorge und der Fleiß des Landmannes bei der Bearbeitung des Bodens auf den Ertrag der Felder haben muß. Allein alle dieſe Arbeiten und Anſtrengungen koͤnnen den Gehalt eines Feldes an mineraliſchen Beſtandtheilen nicht vermehren; und indem ſie in einer gegebenen Zeit eine ge⸗ wiſſe Menge vorher unloͤslicher Subſtanzen in einen loͤslichen Zuſtand verſetzen und dadurch reichere Ernten erzielen, ſo wird durch ſie die Zeit, zu welcher der Boden voͤllig erſchoͤpft iſt, nur um ſo ſchneller herbeigefuͤhrt.
Die ſeit vielen Jahrhunderten gemachte Er⸗ fahrung hat bewieſen, daß die urſpruͤngliche Fruchtbarkeit des Bodens mit Huͤlfe des Duͤngers, d. h. der Excremente von Menſchen und Thieren,


