Knollen fehlen, ſo bringen dieſe Pflanzen zwar Blaͤtter, Stengel, Blumen und Samen hervor, allein die Wurzeln und Knollen bleiben unaus⸗ gebildet. Jeder Beſtandtheil, welchen der Boden der Pflanze darreicht, ſteht ſonach in einem be⸗ ſtimmten Verhaͤltniſſe zur Menge der erzeugten einzelnen Theile der Pflanzen. Zwei Felder, welche, unter ſonſt gleichen Umſtaͤnden, in Betreff der mineraliſchen Beſtandtheile der Samen un⸗ gleich reich ſind, bringen auch ungleiche Samen⸗ mengen hervor; und zwar erzeugt das eine, wel⸗ ches mehr von dieſen Beſtandtheilen enthaͤlt, eine groͤßere Samenmenge als das andere Feld, wel⸗ ches von dieſen Beſtandtheilen weniger enthaͤlt. Eben ſo haͤngt die Faͤhigkeit eines Bodens, Knollengewaͤchſe oder ſehr blattreiche Pflanzen hervorzubringen, lediglich von ſeinem Gehalte derjenigen Beſtandtheile, welche man bei der Aſchen⸗Unterſuchung ſolcher Pflanzen gefunden hat, ab.
Aus dieſem Allen geht aber mit Entſchieden⸗ heit hervor, daß die mineraliſchen Subſtanzen, welche der Boden den Pflanzen darbietet, und welche man in der Aſche der Pflanzen wieder⸗ findet, wahre Nahrungsmittel der Pflanzen ſind. Dieſe mineraliſchen Beſtandtheile ſind weſentliche Bedingniſſe des Pflanzenlebens.
Es iſt klar, daß wir einem Felde, auf wel⸗ chem verſchiedene Pflanzen erbaut wurden, bei der Ernte eine gewiſſe Menge ſolcher Boden⸗ Beſtandtheile entziehen; und zwar in dem Sa⸗


