Jahrgang 
Band 1 (1840)
Seite
149
 
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9. 0, 8, 6, 7. Ein Mann, den Gott einſt ſelbſt gefragt,

10. 8, 9, 4, 7. Ein Ort, nach dem der Flüchtling jagt,

115 ns,. Mann. der Chriſti Wort ohn' Hehl

12. 6 5, 8, 9. Beſchrieb! In Rußland ein Befehl.

13. 9, 8, 7, 4. So nennet. unſer Stubenmädchen, Weil meine SchweſterRoſa heißt,

14. 3, 8, 6, 9. Ein Thier, das Alles gern zerbeißt,

15. 7, 8, 6, 9. Ein and'res Thier, das häßlich heißt,

16. 5, 6, 4, 3, 7. Gewürz, das unſern Gaumen lezte,

17. 9, 8, 6. Ein Thier, das ſich im Schlamme äzt,

18. 9, 8, 7. Ein großer Raum, zur Luſt erbaut,

19. 3, 8, 6, 7. Ein Inſtrument, mit dem man kaut.

20. 3, 4, 9, 9. In England eine Demoiſell',

. 3, 4, 8, 6. So ruft die Kaze den Geſell,

22 9, 8, 2, 5. Das Wort, das jede Sprache nennt, Der Reiche wie der Arme kennt!

28. 5, 8, 6, 7, 4. Gemüſe, das der Sommer bringt,

2 8, 6, 7, 4, 9. Eiland, von welchem Schiller ſingt!

25.8, 9. Des ſächlichen Geſchlechtes Wort,

26. 1, 6, 5, 8. Ein Regiment zu Oeſterreichs Hort:

27 4, 7, 5, 8. Ein ungriſch Mädchen, wunderſchön,

28. 7, 8, 9, 9. So ſpricht man, wenn es iſt geſchehn,

29. 1, 4, 2, 5. Was nicht dünn iſt, das nennt man ſo,

30. 8, 6, 9. Womit ich bin des Endes froh.

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Aufichten. Urtheile. Begebniſſe.

Literatur.

Literariſches Portfolio. Ei⸗ ne Sammlung kleiner Erzählungen, aus dem Engliſchen überſezt von Dr. W. Pirſcher, iſt in der Meyer'ſchen Buchhandlung zu Lemgo heraus gekom men. Bis auf eine(Lambert Simrel) iſt die Auswahl gut getroffen, und eig net ſich zu leichter Lektüre, obgleich keine Novellen von größerer Bedeutung darin enthalten ſind, ſo wie überhaupt die kleinere Erzählung kein Stoff zu fein pflegt, worin die größeren Meiſter bei den Britten ſich verſuchen. Die vor liegenden ſind übrigens ſowohl wegen der Gefälligkeit in der Darſtellung, wie auch wegen einzelner Charakterſchilde rungen, zu empfehlen; lezteres bekannt lich ein Punkt, worin die Britten von jeher ſich auszeichneten. Nächſtens werden wir einen jungen Schriftſteller begrüßen, von dem mindeſtens die Kri⸗ tik nicht ſagen kann, ſeine Darſtellungs⸗

weiſe ſchmeke noch nach den Schulbän ken; ein Greis von 105 Jahren, ehe mals Unteroffizier unter den ſo volks thümlichen und berühmten Ziethen'ſchen Huſaren, und jezt in Wolfenbüttel le bend, arbeitet an der Herausgabe ſeiner Denkwürdigkeiten. Vurns, der ſchot tiſche Dichter, hat zu gleicher Zeit vier Ueberſezer gefunden: Freiligrath, W. Gerhard, Heintze und Philipp Kauf mann. Auch dies iſt eins von den vielen Zeichen in der neueſten Zeit, daß wir uns nach der Natur in der Poeſie zu⸗ rükſehnen. Gutzkow hat eine zweite Tragödie:Werner; Karl Beck feinen Saul an die Bühnen verſchikt; von Friedrich Stamm wurde auf dem Wie ner Hoftheater:Ein weibliches Herz, aufgeführt. Nach Berichten aus der Kai

ſerſtadt iſt diefer Friedrich Stamm kein

Anderer als Friedrich Halm, der Dich ter derGriſeldis, desAdepten, der durch viele abfällige Kritiker ſcheu gemacht, nun ſein Glük unter anderem