Jahrgang 
Band 1 (1837)
Seite
248
 
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chen Sammlungen des berühmten Rei⸗ ſenden, Baron v. Hügel, und des Na⸗ turforſchers Natterer in beiden Indien werden in dieſen Sälen aufgeſtellt werden, und Lezterer ſoll zum Cuſtos dieſer großartigen Anſtalt, welche un⸗ ſerer Kaiſerſtadt in ſolchem Umfange noch ſehlte, beſtimmt ſein. Man kann ſich der großmüthigen Unterſtüzung des Kaiſers bei allen wiſſenſchaftlichen An⸗ ſtalten nicht genug erfreuen, und des halb iſt nur Eine Stimme über den Fortſchritt der Bewegung in allen Zweigen des Wiſſens, welche die Re⸗ gierung des Kaiſers Ferdinand ſo ſehr auszeichnet. J. Karlsruhe. Dieſer Tage ſtarb dahier ein Mädchen von 19 Jahren. Ihre Geſpielin, von gleichem Alter, wand einen ſchönen Kranz mit Bän dern, um den Sarg der Verſtorbenen damit zu ſchmüken. An dem nämllchen Tage, an welchem die Freundin in die Erde geſenkt wurde, ſtarb die Geſpie⸗ lin ebenfalls plözlich.. Brüſſel. Ein Brüſſeler Blatt (der Kourier belge) bemerkt, daß der neugeborne Prinz in der katholiſchen Religion erzogen werden ſoll, daß ſein Vater ein Proteſtant iſt, und daß ein iſraelitiſcher Bürgermeiſter ihn in die Geburtsregiſter einſchrieb. F.

Lokal⸗Zeitung.

Für haushälteriſche Frauen. Der hohe Nuzen, den die Sparherde gewäh⸗ ren, iſt bekannt. Sie vereinen Oekonomie mit Reinlichteit und Bequemlichkeit. Aber nicht alle Verfertiger dieſer neuen häuslichen Einrichtung verdienen Vertrauen und werden entſprechende Arbeiten liefern. Die geehrten Leſerinen des Spiegels, die zugleich auf die

Häuzlichteit ſehen, verdanken es uns wohl, wenn wir ihnen einen Mann empfeblen, der in dieſer Art das Allerbefriedigendſte leiſtet. Es iſt dies Hr. A. Pokoreny, Feuermaſchi niſt in Peſih(obere Donauzeile, nächſt der Borſe, Nr. 7, im 1. Stot) der nicht nur die vorzüglichſten transportablen Holzſpar⸗ Kochmaſchinen in jeder beliebigen Größe und Umfang, auf's Zierlichſte und Geſchmakvollſte, ſondern auch Luftheizungen, italteniſche Ka⸗ mine, engliſche Oefen, Glashaus Helzun⸗ gen u. ſ. w. nach ſeiner eigenen neucſten Er⸗ findung verfertigt, in Reparatur übernimmt und für die Dauer und Güte der Arbeit haftet. F.

Erklärung. um einem falſchen Ge⸗ richte zu begegnen, erkläre ich biemit, daß die Gattin des Sängers Pöck, früher unter dem angenommenen Namen Beiſtei⸗ ner bei der Grätzer, Wiener und zulezt bei der Prager Bühne als Schauſpielerin enga- girt, weder meine Tochter, noch meine Schweſt er, ſondern meine Nichte u. eine geborne Ta ſchner ſei. Ihre Eltern, bei de noch am Leben, befinden ſich in Kleinhöf⸗ lein bei Eiſenſtadt. Ihre Mutter, verehlichte Taſchner, geborne Beiſteiner, iſt meine äl⸗ te ſte Schweſter. Da nun die Familie der nun verehlichten Mad. Pöck unvermöogend iſt, und mehrere Kinder hat, ſo nahm ich meine Richte zu mir, und ſorgte allerdinos müt⸗ terlich für ihre Ausbildung, obſchon ſie nicht meine Tochter war, und ich keine Toch. ter mit 21 Jahren habe, noch in meinem gegenwärtigen Alter haben konnte.

Peſth, im April 1837. 1

Eliſe Pohl⸗Beſſteinee, Sängerin.

Modenbild. Nr. 15.

(Paris, 5. April). Kapoten v. Gros de Naples. ueberrok von geſtittem Poult de Soie. Kleid und Mantelet von geſtikter und gefütterter Mouſſeline.

Beilage: Der Schmetter⸗ ling. Nr. 8.

Halbjähriger Preis 4 fl., mit freler

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Herausgeber und Verleger Franz Wleſen.