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gegen ſie, umſchifft ſie, Tod und Verderben gegen ſie ſchikend, und ſchlägt ſie in die Flucht, nachdem er 5 Stunden lang mit ihnen gekämpft. Die beiden Flotten waren ruhige Zuſchauer, und ſahen mit verſchiedenen Empfindungen, aber mit gleichem Erſtaunen, den Kampf, bis der eingetretene beſſere Wind den Gefährten des Miaulis geſtattete, in Verbindung mit ihm die feindliche Flotte zu verfolgen. Dieſe Schlacht war das Vorſpiel großer Erfolge zur See. Miaulis erſchien auf einmal als Beſieger der Feinde Griechenlands, als der Erſte unter allen ſeinen Mitkämpfern; darum wurde er durch die allge— meine Stimme zum Admiral ausgerufen, von den Flotten, von Hydra und von der Regierung. In der Schlacht von Spezzia, wo die türkiſchen Flotten ſchmachvoll von 60 Schiffen, befehligt von Miauliè, geſchlagen wurden, ohne nur die Türken in Nauplia retten zu können, in dem glorreichen Kampfe von Atho, in den Seeſchlachten von Geron, von Suda, von Methone, wo 58 feindliche Schiffe verbrannt und verſenkt wurden, in der von Mitylene, wo er, ein neuer Kallikratidas, mit 8 Schiffen den feindlichen Flotten widerſtand; — in ſo vielen andern berühmten Schlachten führte er das Kommando, überall die Gefahren theilend, überall in den erſten Reihen käwpfend und Leben gebend ſeinen Vrandern, die Feuer gegen die feindlichen Flotten ſpieen; er belebte und ermuthigte ſeine Kampfgenoſſen, legte ihre Streitigkeiten bei, und rich⸗ tete ſie gegen die Feinde, er war ruhig und unverwirrt im Sturm und Kam⸗ pfe, ohne Furcht und ohne Leidenſchaft, Alles mit klarem Sinne ordnend und durchkreuzend die Pläne der Feinde. Darum iſt ſein Name mit dem Seeruhme der Griechen innigſt vereint, deſſen lebendiger Repräſentant er war; jede Wo⸗ ge des Meeres, die Trümmer der feindlichen Flotte an das Ufer warf, rief Miaulis glorreichen Namen. Und du, heroiſches Miſſolunghi, wie oft ſahſt du ihn nicht die dich einſchließenden feindlichen Schiffe verfolgen, deine bedrohte Exiſtenz ſichern, und endlich deine Vefreiung fördern! Welch glänzende Tage deines Widerſtandes ſah nicht das dich umſpülende Meer! Nuhm und Ehre Miaulis, der überall gegenwärtig war, wo man die Stimme eines verzwei— ſelnden Hellenen hörte, der zuerſt die Feinde zur See bekämpfte, und den lezten Schuß im Freiheitskampfe that.
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Das Wettrennen zu Epſom.
Am 4. Juli fand das Wettrennen zu Epſom ſtatt, und die zahlreichen in London gebliebenen Wettenden waren höchſt ungeduldig, die Namen der Sieger zu wiſſen. Ein Abendblatt in London unternahm es, das Reſultat noch denſelben Tag bekannt zu machen; aber um daſſelbe bei Zeiten zu erhal⸗ ten, mußte der Bote ein Pferd todt reiten. Der Bote, Edwin Glaskin, voll⸗ zog ſeinen Auftrag buchſtäblich; während des Rittes, bei dem er 15 bis 14 engl. Meilen in der Stunde zurüklegte, trieb er ſein Pferd, eine Stute, mit unabläſſigen Reitgertenhieben und Spornſtichen an. Das arme Pferd kam ganz ermattet an der Waterloobrüke in London an und ſtürzte da nieder, ohne wieder ins Leben gebracht werden zu können; die Eigenthümer des Abendblat— tes, welche ſich ſo in Koſten geſtekt hatten, erfuhren die Namen der ſiegenden Renner erſt den anbern Morgen durch die Morgenzeitungen. Der Bote, Ed—
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