Jahrgang 
Band 2 (1835)
Seite
519
 
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Parie. In Fontainebleau ſtarbſ von unserer Stadt etbolten. Wat mie vas neulich die Baroneſſe Hue, Wittwe 00 an dieſen bochſt inteceſſanten Bildern ge · erſten Kammerdieners von Ludwig XVI. wünicht 57 704 3 dai de eee und nachherigen Schazmeiſters des 85 1355 Sr ee 7 0 3 1 5

5 9. ers des ko und mehr von det faſbionablen Welt belebt, nigl. Haushalts. Die Verſtorbene be⸗ daß der Ausladungsplaz reichlicher mit Waa fand ſich bei der Dauphine, als dieſe

ren angehäuft und daſelbſt auch etwas von

den Tempel verließ, und blieb wäh⸗ Dampfſch ffen ſichtbae geweſen wäre. Nichts⸗

rend ihrer ganzen Verbannung als Vor deſtoweniger macht Alles einen hochſt ange

leſerin um ihre Perſon. B. nehmen und überraſchenden Eindruk, und

l gewiß ſind die Bilder von Peſth den vortreff

Berlin. Der Schloſſermeiſter] lichſten der andern Hauptſtädte, dle in dieſem

Wolff hat ſich vermeſſen, einen Wagen Magazin erſchienen, rühmlich an die Scite zu bauen, auf welchem Jemand mit

Anwendung einer Kraft von ze hn

zu ſezen.(Zu haben in Hartlebens Buch⸗ handlung. Jede Lieferung mit einem herrli⸗ Pfund im Stande iſt, ſich ſelbſt, und chen Stahlſiich kostet e e eee N 1* 8 noch vier andere Perſonen mit Gepäk, 217 105 Schä 1. Es i auf der Chauſſee, oder auch nur auf K e barter Straße fort zuſchaffen. Das iſt ſtark, allein der Schloſſermeiſter iſt da⸗ Sch

eine alte Klage, Peſth babe wenig entſpre⸗

chende Promenaden und Spazirpläze im Frei

5 l A 0 en, obwohl ſchon das Stadtwaldchen eine der

de e.f 1 8 anmuthigſten und einladendſten Parthien die · gen gleich kommen, mit welcher jezt

die Wagen auf den Eiſenbahnen ſich

ſer Art iſt, die uns weit und breit bekannt ſind. Doch hier iſt es die Kun ſt, die mit

bewegen. Man denke! Und das will

der Mann nur mit rein mechani⸗

Sinn und Geſchmat dem unfruchtbaren Bo⸗ ſchen Mitteln ausfübren! Fübrt's der

den ſo viele Reize abnöthigte; man will aber Mann glüklich binaus, entſpricht der

auch die reine natte Natur genitßen, und da Mann allen Forderungen und ſeinem eigenen Verſprechen denn er bat ge

muß man ſich an das nachbarliche Ofen wen- ſagt, was er leiſten will ſo ſind

den. Hier iſt die umgegend an Romantik Dampf, Pferde, Eiſenbahnen und alle

uberreich, und eine Gebirgsparthic wechſelt Die geprellt, welche dergleichen unter- ges Entzuten zu verſezen. Eine Wahl zu tref⸗ D.

fen muß hier um ſo jchwerer fallen, da uͤber⸗ all die verſchwenderiſche Natur einen andern Reiz, deſſen man nie ſatt wird, entfaltet. Mag es nun Geſchmatſache ſein oder nicht, den Schreiber dieſes hat von jeher die ſ cho · ne Schäferin(er meint nicht etwa eine Philis, ſondern die allbetaunte Ofner Ge⸗ birgsgegend,zur ſchonen Schäferin genannt) am meiſten angezogen. Vielleicht ſchon darum, weil die er herrliche Punkt ſo manche geſchicht⸗ liche Erinnerungen in ihm erwekte. Dieſen Ort ſoll, der Sage nach, ſchon der große Mathias Corvinus fleißig beſucht und zur Lieblingspromenade erhoben haben. Hier ſtand im 15. Jahrhundert ein Paulinerkloſter, wel⸗ ches ein frommer Eremit, Laurentius, errich⸗ tete, das ſpäter Ludwig J. reich dotirte und das durch die Invaſion der Türken, 1525, zerſtort wurde. Man gewahrt noch hin und wieder alterthumliche Spuren, die dem For · ſcher intereſſanten Stoff genug bieten. Doch der lebensluſlae frche Menſch kann in dieſen

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mit der andern, um den Beſucher in freudi⸗ nommen haben.

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Peſther Lokalzeitung.

Kun ſt. Die 9. Lieferung des zwei ten Jahr gangs desBildermagazins für all⸗ gemeine Weltkunde iſt ſo eben erſchienen und bringt einen herrlichen Stahlſtich, der zwei ſehr gelungene Anſichten aus un erer ſchoͤnen Stadt Peſth enthält. Die eine ſtellt den Aus; ladungsplaz mit dem ſtattlichen Handlungs- hauſe, dem prächtigen v. Rato'ſchen Ge⸗ bäude, dem eleganten Donaubade de., die andere das herrliche Theater- und Redouten⸗ gebäude mit den ſchonen nachbarlichen Häu⸗ ſern und einem Theil der Schiffbrute dar Zeichnung und Stich(von Rauſchenfels v. Steinbeck) ſind meiſterlich zu nennen, und gewiß wird man überall, wohin auch dieſes ſchone Kunſtblatt kommen mag, dadurch ei nen eben ſo günſtigen als getreuen Begriff

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