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zu füllen. Die Autoren woll ten es zu⸗ rük nehmen; da aber 4000 Franks dar⸗ auf verwendet worden waren, ſo lie⸗ ßen ſie es geben, um die Admin iſtra⸗ tion des Theaters nicht in Schaden zu bringen. Korr.
Mliszellen.
Nürnberg. Am 1. Juli wur⸗ de in Sophienthal, im königl. baieri— ſchen Landgerichtsbezirke Weidenberg einem, 15 Wochen alten Kinde, wel⸗ ches die Eltern unvorſichtiger Weiſe in ihrer Wohnſtube, in welcher ſich auch ein junges, kaum halb ausgewach⸗ ſenes Schwein be fand, in einer Wiege allein liegen ließen, von dem Schwein das rechte Ohr abgefreſſen, die rechte Wange zerfleiſcht, und die Unterlippe zerſtört.— P.
London. Der berühmte Ror⸗ burgh⸗Bücherklubb, welcher im Jahr 1812 von dem großen Bibliomanen, dem Herzoge von Noxburgh, geſtiftet wurde, feierte kürzlich ſein Jahres feſt, und wählte, ſtatt des verſtorbenen Lords Spencer, Lord Clive zu ſeinem Präſidenten. Der Herzog von Bue⸗ eleugh, einer der größten Viblioma—
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nen unſerer Tage, wurde zum Mit⸗
gliede gewählt. M. London. Madame Malibran hat von Hrn. Bunn, dem Direktor des Coventgardentheaters in London, für 19 Vorſtellungen 2575 Pfd. Sterl. er⸗ halten, das höchſte Honorar, das je⸗ mals in England bezahlt wurde. Der Direktor des Drurylanetheaters hat jezt ebenfalls die berühmte Sängerin für eine bedeutende Summe engagirt. N W. Straßburg. Zwei franzöſi⸗ ſche Exmilitärs, welche in Algier ge⸗ dient hatten, durch kriegsgerichtlichen Ausſpruch aber zur Arbeits hausſtra ſe
vermögen werde.
verurtheilt waren, wurden kürzlich un⸗ ter Gendarmerieeskorte nach Belle Croix abgeführt. Am Fluſſe Orbien ange⸗ kommen, wurden ſie in einem Boote übergeſezt, während die Gendarmen durch den Strom ritten. Plözlich riß einen der leztern ſein Pferd in eine Untiefe, und er wäre verloren gewe⸗ ſen, wenn nicht die beiden Sträflinge, denen auf ihr Verlangen die Feſſeln abgenommen wurden, ihn mit eigener Lebensgefahr gerettet hätten. Man hofft, daß dieſe ſchöne Handlung die Regierung zur Milderung ihrer Strafe S. Yaris. Kürzlich wurde das Privilegium, in dem Garten des Pa⸗ lais⸗Royal zu Paris zur Bequemlich⸗ keit des Publikums Tiſche und Stühle aus zuſtellen, neuerdings verpachtet, und von dem Beſizer des Cafés Foy um jähr⸗ liche 40,000 Franks über den bisheri⸗ gen Pächter, den Eigenthümer des Café de la Rotonde, erſtanden; dieſe Sum⸗ me wird an den König gezahlt, deſſen Privateigenthum bekanntlich das Pa⸗ lais iſt.* B. London. Der Bankier Roth⸗ ſchild in London hat einen, ehemals von der Prinzeſſin Amalie bewohnten Landſiz bei Acton um den Preis von 20,000 Pfd. St. an ſich gekauft. M. London. In England gibt es eine ſolche Menge Erdbeeren, daß viele Gärtner außer Stande ſind, die in ihren Gärten vorhandenen alle zu pflüken und zu Markte zu bringen. Paris. Hier rettete kürzlich ein Sergeant der Munizipalgarde mit eigener Lebensgefahr zwei Männer, die ohne ihn ertrunken wären. Ob⸗ gleich er dabei ſeine ſilberne Uhr ver⸗ lor, ſo verweigerte er edelmüthig die Annahme der geſezlichen Belohnung. Als der König dies erfuhr, ließ er ihm durch ſeinen Oberſten eine goldene


