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als er war. Die ehrwürdige Lady gilt für von elner Hetraths Moenomanle
be fallen.
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Gegründete Antwort.
In der Hamburger Zeitung war folgende Anzeige enthalten:— daß Niemand meiner Frau etwas auf meinen Namen kreditire, weil lch
ſuche,
Ich er⸗
für nichts hafte. Hans Steffens.“ Im nächſten Blatte ſtand als Antwort
„Herr Steſſens bätte das Geld für die An da er ſeine eigenen Schulden nicht bezahlt, Maria Steffens.“
er die meinigen bezahlen werde.
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Theater.
Wien(10. Juni). Im k. k. Hof⸗ burgtheater gaſtirte ein Hr. Haag, vom Peſther Theater, als Ottmar im„Erb⸗ vertrag“ und gefiel.— Delle. Tado⸗ lini ſang nach der Abreiſe der Schüz⸗ Oldoſi die Amina in der„Sonnam⸗ bula“ und ward mit Beifall überſchüt⸗ tet.— Im Theater in der Joſephſtadt wird nächſtens eine Repriſe der Oper „Eudovic“ von Herold-Halevy ſtattfin⸗ den, worin Mad. Fiſcher Achten ga⸗ ſtirt. Am 4. Juni erſchien Wolff's „Cäſario“, zum Vortheile des Herrn Sartory, auf der Leopoldſtädter Bühne. Mad. Scutta und die HHrn. Quandt und Hausmann warin wie immer gut. Die Delles. Altmutter und Schadetzky waren recht hüͤbſch angezogen, wenn ſie nur auch mehr eingezogen auf der Bühne wären. Angely's„Unter Sie⸗ ben die Häßlichſte“ wird auf dieſem Theater einſtudirt.— Im Theater an der Wien gab man zur Beneſize des von S. E. dem Grafen Palffy gegrün⸗ deten Penſ.⸗Inſtitutes:„Der Schmied von Antwerpen“, ein recht paſſables romant. Schauſpiel in 2 Akten, in welchem die Damen Fiſcher, Fehringer und Planer, dann Hr. Boſard ausge⸗ zeichnet mitwirkten. Es war eine wahre Wohlthat, in dieſem Hauſe einmal et⸗ was Genleßbares zu erleben.— Rich⸗
äten und
zeige wohl erſparen können; den ſo wird kein Menſch glauben,
Anſichten. ter's.„Was wirkt nicht oft ein Ban⸗ kozettel“ iſt unter dem Titel:„Die ſchöne Holländerin“, als ein neues Pro⸗ dukt des Hrn. Schickh erſchienen und hat nicht angeſprochen.— Der Knabe Puglieſi, als Kopfrechner berühmt, ſoll in Wien ſeln, um ſich hier zu pro⸗ duziren. Er wäre vielen Theater⸗Di⸗ rektionen zu empfehlen, die ſich ſo leicht verrechnen. f Abiapboros. (Von einem andern Korreſpondenten.) Wien(12. Juni). Alſo mein lieber Fr. ich komme wieder mit Altem und Neuem. Die„ſchöne Holländerln““, welche man etwa dreihundert Klafter vor der Mündung an der intereſſanten Wien aufführte, iſt dem Vernehmen nach von dem perſoniſizirten„guten Humor“ Hen. Schickh, und enthält wieder einen ſo rührenden Wachſel von Trivialitäten und Albernheiten, daß ich einem zweiten Gerüchte ſaſt Glau⸗ ben beimeſſe, welches Hrn v. H. als Umarbeiter des ſchönen Stükes nennt. Die Vorſtellungen waren ſo beſucht, als wenn man im Parterre von Mord⸗ anſchlägen bedroht würde, oder als ob der Zettel ein Paar Lieder aus den „weiblichen Drillingen“ verſprochen hätte.—Ouerra mit ſeinen Kunſtreitern enchantirt Alles, beſonders einen Re⸗ zenſenten, der auch reitet oder Lektio⸗ nen darin nimmt, um im Ueberſezen ((aus dem Franzöſiſchen) ſattelſeſt zu


