Jahrgang 
Band 1 (1835)
Seite
265
 
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Mittwoch, 29. April.

ii r

Kunst, Eleganz und Mode.

(Achter Jahrgang.)

Halbjähriger Preis 4 fl., mit freier Poſtzu⸗ ſendung 5 fl. Auf Velinpapier mit erſten Kupferabdrüken 5 fl. und poſtfrel 6 fl. C. M.

Man pränumerirt im Kommiſſlonsamt zu Ofen (Feſtungsauffahrt), in Ferd. Tomalat Kunſthand⸗ lung zu Peſth und bei allen k. k. Poſtämtern.

Hoch lebe Kaiſer Ferdinand

Hoch lebe Kaiſer Ferdinand!

Des Kaiſer Franzens Sohn; Auf ihn hofft nun das Vaterland, Auch knüpfet uns ein theures Band

An Ferdinandens Thron!

Hoch lebe Kaiſer Ferdinand! Des Vaters Ebenbild; Ihm ſchwören Treu' wir Hand in Hand: Auch er iſt uns von Gott geſandt, So herzlich gut, ſo mild!

Hoch lebe Kaiſer Ferdinand!

Er werd' uns Vater Franz! Als Franzens Geiſt der Erd' entſchwand, Gab er uns noch am Grabes-Rand'

Den Sohn im Friedenskranz.

Der König iſt todt; Es lebe der König!

Chateaubriand. Hoch lebe Kaiſer Ferdinand!

Der uns zum Troſte blieb; Sein Thron ſei eine Felſenwand! Und unſ're Herzen ihm ein Pfand

Geprüfter Treu' und Lieb'.

Wohl hat die ganze Welt gebebt Bei Kaiſer Franzens Tod; Doch iſt's ſein Geiſt, der uns umſchwebt, Und fort in ſeinem Sohne lebt: Franz iſt für uns nicht todt!

Lebt fort in unſerm Vaterland', In Aller Herzen noch; Drum knüpft uns auch ein ewig Band An unſern Kaiſer Ferdinand: Hoch leb' der Kaiſer, hoch!! G Se.

einreden (Fortſezung.) S Wie haben ſich doch unſere Väter, begann der Oheim,zweklos ab⸗ gemüht, jedwedes liebliche Wunder der Natur zu erklären, es in Form und