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piegel für Nun ſt, Eleganz und Mode.
Dreizehnter Jahrgang.
Halbjähriger Preis à fl., mit Poſtverſendung s fl. Auf Velinpapier mit erſten Kupferabdrüten 5 fl. u. poſtfrei 6 fl. C. M.— Man pränumerirt im Kommiſſtonsamt zu Ofen Feſtung, außerhalb des Waſſerthors), in C. Millers u. J. Wagners Kunſthandl. in Peſth u. bel allen t. t. Poſtämtern.
S9. Mittwoch, 4. November. 1840.
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(Fortſezung.)
„Langſamer, Elvira, um Gotteswillen langſamer!— Sieh', ſchon liegt Eſtella vor uns, die Sonne ſinkt erſt jezt hinab, und der Kriegsrath wird ſich erſt ſpät Abends verſammeln,“ ſprach der eine Reiter, die Zügel ſeines Pferdes und des von ſeinem Gefährten einhaltend.—„Laß' mich Diego; du weißt, daß an jeder Minute das Leben meines Vaters hängt; du wirſt doch nicht verlan— gen, daß ſeine zur lezten Umarmung eilende Tochter ihm an die eiskalte Bruſt ſinke 2“—„Nein, Elvira, beim heiligen Jakob, nein! Aber ich fürchte, daß du, während du ihn retten willſt, ſelbſt untergehen wirſt.“—„Ich ſehe nur dort Gefahr, wo ſie meinen Vater bedroht. Laß mich, Diego, ich flehe dich darum bei unſerer Liebe an! Ueberlaſſe mich meinem Schikſal und eile zu Pater Cyrill. Ich werde mein Leben bewahren, weil es mir um deiner Liebe willen werth iſt, aber ſollte ein Opfer nöthig ſein, ſo werden wir uns dort oben wieder finden, Diego,“—„Ach, fürchterliche Vein! Was ſind alle Qualen der Hölle gegen jene, die nun mein Herz zerwühlen. Aber ich will dein Schikſal theilen, ſei es, was immer für eines. Das Leben ohne dich wäre mir eine Laſt, eine Bürde,


