für Kun ſt, Eleganz und Mo de.

Dreizehnter Jahrgang.

Halbjähriger Preis 4 fl., mit Poſtverſendung 5 fl. Auf Velinpapier mit erſten Kupferabdrüken 5 fl. u. poſtfrei 6 fl. CM.Man pränumerlrt im K ommiſſtonsamt zu Ofen Feſtung, außerhalb des Waſſerthors), in C. Millers u. J. Wagners Kunſthandl. in Peſth u. bel allen k.k. Poſtämtern.

80. Sonnabend, 3. Oktober. 1840. ess:...k.ͥ?ͤaä᷑?-;ẽ4 1.

Es war an einem Sonntagabend im Jahre 1834. Es hatte ſchon eilf ge ſchlagen und im Widerſpruch mit Sitte und Geſez des Landes, das in der ſtreng ſten Ruhe und Zurükgezogenheit die Feier des Sonntags ſucht und London je den ſiebenten Tag der Woche zu einem Trappiſtenkloſter werden läßt, ſchimmerte noch ein Licht hoch oben in dem Dachſtübchen eines Hauſes nahe bei Hydepark. Das Stübchen, welches dieſes Licht erhellte, war niedrig, klein und mit den ſchlechteſten Geräthſchaften verſehen, ein Fremder hätte es leicht für einen jener

Winkel gehalten, in denen die unglüklichen Fabrikarbeiter großer Städte wohl ihr Obdach ſuchen; doch ließ Einiges in dem kleinen Gemache auf andere Be wohner ſchließen. In dem finſterſten Winkel ſtand ein Tiſch, auf dem bunt durcheinander Zeitungsblätter, aufgeſchlagene Bücher, Manuſkripte lagen; über dem Kamine ſtand eine kleine Büſte von Englands größtem Dichter mit einer Stelle aus Hamlet. Neben dem Heerde, deſſen Kohlen faſt verloſchen waren, ſtand die Wiege eines neugebornen Kindes, und an dieſer Wiege ſaß eine äu