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für Kunſt, Eleganz und Mode.

Dreizehnter Jahrgaug.

Halbjähriger Preis 4 fl., mit Poſtverſendung 5 fl. Auf Velinpapler mit erſten Kupferabdrüken 5 fl. u. poſtfrel 6 fl. C. M. Man pränumerirt im Kommiſſlonsamt zu Ofen Feſtung, außerhalb des Waſſerthors), in C. Millers u. J. Wagners Kunſthandl. in Peſth u. bet allen k. k. Poſtämtern.

74. Mittwoch, 16. September. 1840.

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Eine Liebes geſchichte ohne Liebe von Max Schmidt. Es gibt keine Herzensverbindung hienieden, dle nicht ihr Ende findet.

0 Montgomery.

Mathilde war ſchön, ſie war auch gut, ſie war ein liebenswürdiges Blondköpfchen voll Unſchuld und Sittenreinheit; ſie gehörte nicht zu jenen Un⸗ ſchuldsblüten, die da immer züchtig die Augen niederſchlagen, die ſchamhaft errö⸗ then, wenn ihnen ein junges Herrchen ein Paar Schönheitsfloskeln ſagt, die ſich in holder Verwirrung zärtlich die Hand drüken laffen, um ſie dann ja recht ſchnell zurükzuziehen, ja ſogar auſ den Unverſchämten zürnen zu können nein! ihr klares, blaues Auge blikte frei umher, die lieblichen Wangen wurden nur mit Purpurröthe übergoſſen, wenn die alte Baſe ſchmollte, ſie lachte bei den nekiſchen Phraſen der kourmachenden Männerwelt, ließ ſich wohl auch das kleine weiche Händchen drüken, ohne aber darüber zu erſchreken, denn ſie dachte nichts Arges dabei. Sie wußte es recht gut, daß ſie ein ſchönes Mädchen war, doch bildete ſie ſich darauf nichts ein, auch hörte ſie ſich gerne loben, das ſchmeichelte