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Unter den Gaben werden Kleidungsstücke aller besonders erwünscht sein.
1 Einsammlung von Geldbeiträgen list der
Nathsdiener Moll heute beauftragt worden; außer⸗
dem haben sich die Gemeinderathsmitglieder, Herren
Aßmus, Labroisse und Noll, und der Großh.
Nendant, Hr. Bieler, zur Empfangnahme von
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solchen erboten.— Kleidungsstücke können im städti⸗ schen Bürgerhospital abgegeben werden. Gießen, den 20. Mai 1842.
Namens des Stadtvorstands
der Großh. Bürgermeister Gg. Reiber.
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Miscellen. Fortsetzung.)
Ist der Boden locker und der Klee hat gut gestau— den, so ist eine zweifurchige Bestellung hinlänglich; man stürzt möglichst flach die Kleenarbe um, da— mit sie um so besser fault, und pflügt später zur vollen Tiefe zur Saat. Hat aber der Klee auf bindigem Boden gestanden und war nicht ganz dicht, so ist eine dreifurchige Bestellung durchaus nöthig, weil das Zurückschlagen des Roggens zu bedeutend gegen die Unkosten einer vermehrten Bearbeitungsfurche ist. Zweijähriger Klee hat gewöhnlich Lücken und nach solchem muß das Land, selbst wenn es leichter ist, mit drei Furchen zum Roggen bestellt werden. Nach Bohnen, zumal wenn diese gedrillt waren, ist nur eine einfurchige Bestellung nöthig. Haben die Hülsenfrüchte in lockerm Boden einen guten Stand gehabt, ist zu ihnen gedüngt worden und räumen sie das Feld nicht zu zeitig, so ist eine einfurchige Bestellung hinlänglich, ist der Voden aber mehr bindig, so muß man ihn zum Roggen mit 2 Furchen vorbereiten, und haben sie nicht voll⸗ kommen dicht gestanden, fo ist sogar eine dreifurchige Bestellung nöthig, wozu aber selten erforderliche Zeit uͤbrig bleiben wird. Wo es der Boden zuläßt, wird empfohlen, die Stoppeln der Hülsenfrüchte umzupflügen, das Land in rauher Furche liegen zu
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lassen, spaͤter zu eggen und die Saat mit dem Ex— stirpator unterzubringen. Nach Kartoffeln ist das Land so locker, daß es einer Bearbeitung gar nicht bedarf, und es wird nicht des Roggens wegen, sondern um die im Boden verbliebenen Kartoffeln herauszubringen, eine Pflugfurche gegeben. Es empfehlen daher Viele, wenn nur bei der Kartoffelernte selbst sorgsam ver— fahren worden, dieses Pflügen zu unterlassen, weil es mehr Nachtheil bringt, als die gesammelten Kartoffeln werth sind, und den Roggen sogleich auf das, vorher mit der Egge geebnete, Kartoffel- land zu säen. Nach dem! Kohl und Kohlrüben ist der Boden locker genug und wirdzmit einer Furche hinlänglich zum Roggen bestellt. Da jedoch die Gewächse in mehr bindigem Boden gebaut werden und spät zur Ernte gelangen, so ist bei der feuchten Herbstwitterung der Boden nicht selten zu naß, als daß er für den Roggen genügend bestellt werden könnte. Nach den Nunkelrüben bedarf der Roggen nur einer einfurchigen Bestellung. Nach Buchwaizen ist das Land locker und rein von Unkraut, wenn er gehörig dicht gestanden hat. Da er uͤberdieß nur in leichtem Boden gebaut wird, so ist eine einfurchige Bestellung, die aber unmittelbar nach der Aberntung folgen muß, hinlänglich.
(Fortsetzung folgt.)
ickerei in Gießen.


